Goslar. Ab Freitagmittag füllte sich bereits der Goslarer Marktplatz mit den Lieferwagen der Händler, die den Kaisermarkt bilden (regionalGoslar.de berichtete). Fleißig wurden die Buden aufgebaut und alles für das mittelalterliche Spektakel vorbereitet. Und auch die Besucher freuen sich schon auf das Fest.
Schnell herrschte hektisches Treiben bei schönem Sonnenschein und guter Stimmung. Zumindest während des Aufbaus strahlte die Sonne, die so wichtig für solche Märkte ist. Natürlich passt diese Veranstaltung besonders gut in die mittelalterliche Kulisse der alten Stadt, sodass man sich für die Dauer des Besuchs in frühere Zeiten zurückversetzt fühlen kann. Der Markt findet am Samstag von 11 bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 18 Uhr statt. Ritter, Gaukler und Musikleute buhlen auf Marktplatz und Schuhhof um die Gunst des Publikums und sorgen für mittelalterliche Stimmung. Verschiedene Händler wie Korbflechter, Schneider, Drechsler und Laternenbauer freuen sich darauf, ihre mittelalterlichen Waren auf dem Marktplatz anzupreisen und lassen sich beim Herstellen ihrer Kostbarkeiten auch gerne über die Schulter schauen. Für das leibliche Wohl sorgen Fladenbrotbäcker, Moccakoch, Weinschenk, Tavernenwirte und viele weitere Anbieter.
Und auch Passanten freuen sich, wie regionalGoslar.de erfahren hat schon auf den Kaisermarkt - aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Iris und Norbert werden handgefertigtes Holzspielzeug vertreiben. Sie sind bereits im zehnten Jahr hier, seit dem ersten Kaisermarkt: "Wir kommen immer gerne nach Goslar, denn die Stadt ist wunderschön, Wenn das Wetter schön ist, wird auch der Markt gut", sagen Iris und Norbert.
Auch die Bürger freuen sich auf das bunte Treiben. Martin beispielsweise empfindet den Markt als "gutes Forum für Handwerkskunst in alter Tradition, das an der Massenproduktion vorbei verkauft wird."
Lars und Daniel betreiben eine kleine Kneipe im näheren Umfeld des Marktes. Sie würden sich wünschen, dass Märkte wie der Kaisermarkt abends länger geöffnet sein könnten, damit die Besucher anschließend in die heimischen Gastronomiebetriebe strömen.




