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Gremium beschließt Nutzungs-Konzept für Flüchtlingsunterkünfte



Braunschweig

Gremium beschließt Nutzungs-Konzept für Flüchtlingsunterkünfte

von Anke Donner


Der Ausschuss für Integrationsfragen gab grünes Licht für das Konzept zur Nutzung der Flüchtlingsunterkünfte. Symbolfoto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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Braunschweig. Der Ausschuss für Integrationsfragen hat in seiner Sitzung am heutigen Mittwoch dem Konzept über die Nutzung der neu gebauten Flüchtlingsunterkünfte, die nun zunächst nicht alle für Flüchtlinge benötigt werden, zugestimmt.



Im Jahr 2016 wurden der Stadt bis zum Jahresende 434 Personen zugewiesen. Für 2017 beträgt die Zuweisungsquote derzeit 492 Personen. Nach Mitteilung der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Standort Braunschweig, sei zunächst von einer wöchentlichen Zuweisung von drei bis fünf Flüchtlingen auszugehen, teilte die Verwaltung mit. Bleibe es dabei, komme man auch in diesem Jahr nicht auf die Anzahl der offiziell Zugewiesenen, verdeutlichte Sozialdezernentin Dr. Andrea Hanke im Rahmen des Ausschusses für Integrationsfragen. Deshalb werden nicht alle Standorte sofort und auf Dauer für die Unterbringungen von Flüchtlingen benötigt und sollen deshalb als Wohnstandorte (Hondelage und Lamme) und für studentisches Wohnen (Ölper und Nordstadt) genutzt werden.

Flexibel bleiben


Wichtig sei aus Sicht der Verwaltung größtmögliche Flexibilität bei der Nutzung der Standorte, da die Flüchtlingssituation sich jederzeit ändern könne. Deshalb sollen die Verträge so flexibel wie möglich gestaltet werden. Eine schnelle Nutzungsrückführung zur Unterbringung von Flüchtlingen müsse vorgesehen werden. Die zurzeit als Gemeinschaftsunterkunft zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzte Sporthalle in der Arminiusstraße soll schnellstmöglich dem Schul- und Vereinssport wieder zur Verfügung gestellt werden. Der Umzug in die Unterkunft in Melverode hat bereits begonnen, verkündete Dr. Hanke am Mittwoch. Die Gemeinschaftsunterkunft in der Saarbrückener Straße soll zunächst als Unterbringungsreserve vorgehalten werden. Das Gremium gab seine Empfehlung am Mittwochnachmittag einstimmig bei einer Enthaltung. Der Sozialausschuss hatte bereits einstimmig zugestimmt. Endgültig soll das Konzept zur Nutzung der Flüchtlingsunterkünfte vom Rat der Stadt Braunschweig am 28. März beschlossen werden.

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