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Grippesaison: Stadt rät zu Grippeschutzimpfung

Auch sollte eine Doppelinfektion mit dem Corona-Virus vermieden werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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08.10.2020

Salzgitter. Der Herbst ist die beste Zeit, sich gegen die im Winterhalbjahr auftretende Grippe (Influenza) impfen zu lassen. Gegen die saisonale Influenza bietet das Gesundheitsamt der Stadt Salzgitter dieses Jahr keine öffentliche Grippeschutzimpfung an. Die Impfungen finden bei den Haus- und Betriebsärzten statt. Besonders wichtig ist die Grippeschutzimpfung geworden, um Doppelinfektionen mit dem Corona-Virus zu vermeiden. Dies teilt die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung mit.



Charakteristisch für eine echte Virusgrippe seien Fieber, Schüttelfrost, schweres Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen. Im weiteren Verlauf könnten Mittelohr-, Lungen- und Herzmuskelentzündung, Beteiligung des Zentralen Nervensystems oder toxisches Kreislaufversagen hinzukommen. Tödliche Verläufe, so das Gesundheitsamt, würden in jedem Jahr und bei allen Altersgruppen bekannt. Vor allem bereits vorgeschädigte Menschen könnten an den indirekten Folgeerkrankungen einer Virusgrippe sterben.

Wer sollte sich impfen lassen?


Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen Grippe in erster Linie Menschen, die über 60 Jahre alt sind, chronisch Kranken mit Grundleiden (zum Beispiel Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauferkrankungen), medizinischem Personal und Schwangeren.

Die Impfung sei bis heute das sicherste und wirksamste Mittel zum Schutz vor einer Influenza. Ergänzend sollten Menschenansammlungen vermieden werden. Ebenso vermieden werden sollten Anhusten, Anniesen und Händegeben.

Warum die Impfung?


Grippe-Viren würden sich laufend verändern. Deshalb müsse eine Schutzimpfung jährlich wiederholt werden. Der saisonale Grippeimpfstoff setze sich aus Bestandteilen der aktuell weltweit zirkulierenden vier Influenza-Virustypen zusammen. Die optimale Zeit für eine Grippe-Impfung sei von Oktober bis November. Auch später sei eine Grippe-Impfung noch sinnvoll. Der Impfschutz baue sich innerhalb von 14 Tagen bis zu vier Wochen auf und behalte seine Wirksamkeit über ein halbes Jahr.

Zusätzlich könne durch einen geregelten Tagesablauf mit einem gesunden Wechsel von Aktivität und Erholung, viel Bewegung an der frischen Luft mit angepasster Bekleidung sowie mit vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr (mindestens 2 Liter Mineralwasser, Tee, Fruchtsäfte, Schorlen) das Immunsystem gestärkt werden.

Weitere Informationen gebe es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts:

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/Influenza/Influenza.html


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