Großeinsatz der Feuerwehren in Lüchow-Dannenberg

In Süthen hat ein Wohnhaus aus Holz am Gründonnerstag vollständig gebrannt.

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Die Rauchentwicklung war so stark, dass Anwohner aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. (Archiv)
Die Rauchentwicklung war so stark, dass Anwohner aufgefordert wurden, Fenster und Türen geschlossen zu halten. (Archiv) | Foto: Über dts Nachrichtenagentur

Süthen. In Süthen hat ein Wohnhaus aus Holz am Gründonnerstag vollständig gebrannt. Mehrere Ortsfeuerwehren wurden alarmiert, nachdem gegen Mittag eine deutliche Rauchentwicklung festgestellt wurde.


Die Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt die Situation erkennen und gingen unmittelbar nach ihrem Eintreffen mit mehreren Trupps unter Atemschutz zum Innenangriff vor. Dieser musste jedoch aufgrund der nachlassenden Stabilität des Gebäudes abgebrochen werden. Daraufhin wurde ein massiver Außenangriff mit mehreren Strahlrohren eingeleitet, wobei auch eine Drehleiter zum Einsatz kam.

Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern erfolgte eine Nachalarmierung weiterer Kräfte. Während der Löscharbeiten stürzten große Teile des Daches ein, was die Situation zusätzlich erschwerte.

Um versteckte Brandnester unter der Dachhaut effektiv bekämpfen zu können, wurden Teile des Daches mit Äxten geöffnet. Im weiteren Verlauf wurde das Brandobjekt mit einem Schaumteppich abgedeckt und letzte Glutnester abgelöscht. Hierfür mussten Teile der Gebäudewände unter Einsatz von Kettensägen geöffnet werden.

Die Bevölkerung wurde wegen der starken Rauchentwicklung aufgefordert, die Fenster und Türen geschlossen zu halten. Insgesamt waren rund 90 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie Polizei und Rettungsdienst vor Ort.


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