Braunschweig

Großes Interesse am Thema Unternehmensgründung


Braunschweigs Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Symbolbild Foto: Sina Rühland
Braunschweigs Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. Symbolbild Foto: Sina Rühland Foto: Sina Rühland

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05.09.2016




Braunschweig. „Die Stadt Braunschweig fördert Gründer nicht nur mit umfassenden Beratungsleistungen, sondern auch mit Zuschüssen.“ Darauf hat Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa am Freitag, 2. September, hingewiesen, als er gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, Dr. Bernd Meier, den 8. Gründungstag im IHK-Kongresssaal eröffnete.

„Für junge Unternehmen mit Sitz in Braunschweig hat die Stadt einen mit 100.000 Euro großzügig ausgestatteten Gründerfonds eingerichtet“, sagte Leppa. „Damit sollen Existenzgründerinnen und –gründer, die Investitionen zu stemmen haben und Wachstums- und Beschäftigungspotenzial aufweisen, auf ihrem Weg in die Selbständigkeit unterstützt werden.“ Der Fonds würde von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft verwaltet. Sie würde Zuschüsse zwischen 1.000 und maximal 7.500 Euro für die Gründung oder den Erwerb eines Unternehmens als Einstieg in die Selbständigkeit gewähren.

Rund 300 Gründungsinteressierte und Jungunternehmer aus Stadt und Region waren zum Gründungstag gekommen. Wirtschaftsdezernent Leppa, der auch Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft ist, war über die gute Resonanz erfreut: „Der Gründungstag ist ein wichtiger Baustein unserer Gründerförderung. Er ist ein Marktplatz der Informationen. An den Ständen unserer Partner kann wohl jede Frage zum Thema Unternehmensgründung mit Expertise beantwortet werden – und das völlig kostenlos.“ Leppa dankte dem Gründungsnetzwerk Braunschweig, das aus 21 Institutionen, Verbänden und Unternehmen besteht, die den Gründungstag ausrichten. Ihr ausdauerndes Engagement und ihre große Expertise machten daraus eine Veranstaltung von regionaler Bedeutung.

In seiner Begrüßung wies Leppa auf das Gründerquartier in der Nähe der Universität hin. Dort gebe es viele Institutionen, die nur einen Steinwurf voneinander entfernt Treffpunkt technologieverliebter und innovationsfreudiger Menschen sind. So habe sich der Verein Torhaus Nord vorgenommen, als Gründercafé und Veranstaltungsort die regionale Gründerszene zu vernetzen. Neu sei auch das Angebot der gemeinnützigen Hitech-Werkstatt Protohaus im Business-Center Rebenpark, die Studenten, Tüftlern, Gründern und kleinen Unternehmen dabei hilft, in modernen Produktionsverfahren Prototypen herzustellen.

Dies zeige eine große Vielfalt der Hilfsangebote, die Gründerinnen und Gründer in Braunschweig nutzen können. Der Gründungstag mit seinem umfassenden Informationsangebot spiele dabei eine besonders wichtige Rolle, sagte der Dezernent. Er sei optimistisch, dass die 20 Aussteller von der Agentur für Arbeit über das Erfinderzentrum Norddeutschland bis zur Technologietransferstelle der Technischen Universität Braunschweig Gründern und denen, die gerade zum Sprung in die berufliche Selbständigkeit ansetzen, Mut gemacht und bei der Konkretisierung einer Geschäftsidee geholfen haben.

Bis 18 Uhr hatten Experten Praxiswissen aus den Bereichen Marketing, Finanzen, Steuern und Recht vermittelt. Beim „Gründertalk“ plauderten junge Unternehmer „aus dem Nähkästchen“ über gute und schlechte Erfahrungen auf dem Weg in die Selbständigkeit.


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