Braunschweig

Gründerunterstützung: Ausschuss befürwortet Verlängerung von Start-Up-Vernetzung

Der Accelerator für Wachstum und Innovation solle fortgesetzt werden.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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28.06.2020

Braunschweig. Der Accelerator für Wachstum und Innovation (W.IN) der Braunschweig Zukunft GmbH bleibt als wichtiges Element der Braunschweiger Gründerförderung bestehen. Der Wirtschaftsausschuss befürwortete in seiner Sitzung am Freitag, 26. Juni, die dauerhafte Einrichtung des Accelerators. Der W.IN richtet sich an Start-ups in der Wachstumsphase und vernetzt Gründerinnen und Gründer mit erfahrenen Unternehmen aus Braunschweig und der Region. Dies berichtet die Stadt Braunschweig.


„Mit dem W.IN konnten wir erfolgreich eine Lücke bei der Unterstützung junger Unternehmen am Standort Braunschweig schließen“, so Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. „Wir freuen uns, durch die dauerhafte Implementierung des Angebots auch zukünftig gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern Start-ups in der Wachstumsphase bedarfsgerecht unterstützen zu können.“ Die Kombination aus Wissensvermittlung durch erfahrene Mentorinnen und Mentoren aus regionalen Unternehmen, finanzieller Unterstützung für Fachberatungsleistungen sowie umfassender Betreuung durch die Wirtschaftsförderung sei regional und überregional einzigartig und habe sich seit Beginn des Programms im Januar 2019 bewährt.

2017 beschlossen


Der Wirtschaftsausschuss hatte im Oktober 2017 die Umsetzung und Finanzierung des Accelerators für Wachstum und Innovation zunächst bis zum Jahr 2020 beschlossen. Ziel war die Schließung einer Lücke in der Wertschöpfungskette von Unterstützungsangeboten für Start-ups im Braunschweiger Gründerökosystem, da der Wettbewerb um die Ansiedlung innovativer Gründerteams landes- und bundesweit kontinuierlich zunimmt. Für die dauerhafte Umsetzung des Accelerators stehen der Braunschweig Zukunft GmbH jährlich insgesamt 140.000 Euro zur Verfügung.

Ende der ersten Runde im März


Im März war nach zwölf Monaten die erste Betreuungsrunde im W.IN zu Ende gegangen. „Die erste Runde hat bestätigt, dass eine breite Unterstützung seitens der Wirtschaft und ein vielseitiges Netzwerk aus Mentorinnen und Mentoren unerlässlich sind, um den unterschiedlichen Herausforderungen der Start-ups gerecht zu werden“, so Leppa. „Es ist uns gelungen, ein regionales Netzwerk aus starken Partnern aufzubauen, von deren Erfahrung nun noch viele junge Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren können.“ Die Partner stellen nicht nur ihr unternehmerisches Know-how zur Verfügung, sondern leisten auch einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung des Programms. Aktuell engagieren sich 14 Unternehmen als Mentoren im W.IN.

Weitere Informationen zum Accelerator für Wachstum und Innovation sind hier zu finden.


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