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Grüne Jugend: Ungesehenes Potential in „City-Trees“



Braunschweig

Grüne Jugend: Ungesehenes Potential in „City-Trees“


Symbolbild: Archiv Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Die Stadt möchte Mooswände, sogenannte „City-Trees“, auf dem Mittelstreifen der Hans-Sommer-Straße errichten. Eine Pressemitteilung der Grünen Jugend zu dem Thema veröffentlicht regionalHeute.de unkommentiert und ungekürzt.




„Ziel dieser moosbewachsenen Stahlklötze ist es, die Luft zu säubern.“ Erklärt Lea Zehmer, Sprecherin der Grünen Jugend Braunschweig. „In einigen Städten hat das Moos schon nach relativ kurzer Zeit schlapp gemacht und die beschworene Wirkung dieser technischen Spielerei wird von Umweltexpert*innen grundsätzlich bezweifelt. Auch die Produktion und der dauerhafte Betrieb sind ökologisch nicht außer Acht zu lassen. Wenn die Stadt grüner werden soll, sind echte Bäume kostengünstiger und effektiver als City – Trees. Soll die Luftverschmutzung durch den Verkehr reduziert werden, ist wirkungsvoller diesen direkt zu reduzieren. Den planmäßigen Einsatz von Mooswänden halten wir für überteuerten Aktionismus und eine Form des Greenwashings.“


„In der vorgeschlagenen Konstruktion steckt insofern auch erhebliches Potential!“ ergänzt Finn Sigismund, Beisitzer im Landesvorstand der Grünen Jugend. „Vor allem, wenn man die City-Trees quer auf dem Bohlweg aufstellt. Durch ihre Größe und Masse eignen sie sich ideal als Poller, um die Durchfahrt von motorisiertem Individualverkehr durch die braunschweiger Innenstadt unmöglich zu machen. Die positiven Aspekte der City-Trees bleiben so erhalten und die Quelle der schlechten Luft wird beseitigt.“

Die Mooswände sind zirka 3 x 4 x 0,65 Meter groß, bestehen hauptsächlich aus Stahl und wiegen etwa 4,5 Tonnen. Unter einer solchen Wand muss ein 1000 Liter Wassertank installiert werden. Eine einzige dieser Wände kostet rund 40.000 Euro. Die Vorlage der Verwaltung soll in der nächsten Woche im Grünflächen-Ausschuss beschlossen werden.


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