GRÜNE: Leuchtturm Ökumenisches Familienzentrum

8. Februar 2018
J. Selke-Witzel, U. Krause, U. Siemens, Ch. Wagner-Judith, Gh. El Boustami, Pfarrer M. Eggert, Projektstudentin Fr. Rassel, Projektleiterin E. Birthler und R. Strobach. Foto: Angelika Uminski
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Wolfenbüttel. Heutzutage ist oft die Rede von „Alleinstellungsmerkmalen“; oft ist das nur ein Trick, um die Aufmerksamkeit auf etwas eigentlich Bekanntes zu lenken. Aber es gibt sie wirklich, die Leuchtturmprojekte mit einer innovativen Idee, einem Alleinstellungsmerkmal eben. Darüber berichten Die Grünen, Kreisverband Wolfenbüttel.

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Ein solches Projekt ist das Ökumenische Familienzentrum (ÖFZ) St. Ansgar und St. Thomas, das GRÜNE aus Stadt und Landkreis Wolfenbüttel im Januar besuchten. Pfarrer Matthias Eggers erläuterte das Besondere dieses Familienzentrums, das nicht nur ökumenisch arbeitet, sondern dessen Trägerschaft ökumenisch aufgebaut ist. Sowohl die katholische Gemeinde St. Ansgar als auch die benachbarte evangelische Gemeinde St. Thomas sind in allen Organisationsebenen gleichberechtigt vertreten. Der Start wurde mit Mitteln des Bistums Hildesheim realisiert, aber seither finanziert sich das Projekt aus Mitteln der Stadt Wolfenbüttel, der Stadtteilzentren und aus Beiträgen der beteiligten Institutionen, wie Eva Birthler als Projektverantwortliche erläuterte. Und es wurde etwas Besonderes geschaffen, besonders auch mit Blick auf den Stadtteil. Angeboten wird Projektzeit, die Eltern und Kindern gemeinsame Erlebnisse verschafft, der Filmclub „Film ab!“, der einmal monatlich stattfindet und immer die Möglichkeit der Begegnung von Menschen unterschiedlichster Herkünfte und aller Altersgruppen. Daneben spielt auch ganz konkrete Hilfe, z.B. bei den Hausaufgaben, eine wichtige Rolle.

Die Besuchergruppe der GRÜNEN zeigte sich sehr beeindruckt von der Wirksamkeit, die das ÖFZ für den Stadtteil und die Bewohner hat. Diese Wirksamkeit ist sogar messbar, da es eine Kooperation mit der Ostfalia gibt, die es StudentInnen ermöglicht, ein Studienpraktikum im Familienzentrum zu absolvieren. Die derzeitigen Projektstudentinnen Frau Groß und Frau Rassel erläuterten sehr anschaulich die Aufgaben und Herausforderungen, denen sich das ÖFZ gegenüber sieht.

Abschließend gab es noch eine Führung durch das Familienzentrum mit Pfarrer Eggers und Frau Birthler. Beeindruckend war die Vielzahl der Räume, die wiederum multifunktional genutzt werden können. Erfreulich auch der bauliche Zustand, besonders des frisch umgestalteten Teils des Gebäudes, der die freundliche und positive Atmosphäre des Projekts widerspiegelt. Die anwesenden GRÜNEN Stadt- und Kreistagsmitglieder sagten zu, sich für den Erhalt dieses Projekts, besonders dort wo sie im finanziellen Bereich gefordert sind, stark zu machen.

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