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Gute-Praxis Preis geht nach Wolfenbüttel



Wolfenbüttel

Gute-Praxis Preis geht nach Wolfenbüttel


Dr. Bettina Kuske, Prof. Dr. Sandra Verena Müller (beide Ostfalia), Armin Rist und Dr. Anja Rutenkröger (beide Demenz Support Wolfenbüttel) bei der Preisverleihung. Foto: Ostfalia
Dr. Bettina Kuske, Prof. Dr. Sandra Verena Müller (beide Ostfalia), Armin Rist und Dr. Anja Rutenkröger (beide Demenz Support Wolfenbüttel) bei der Preisverleihung. Foto: Ostfalia

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Wolfenbüttel. Im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Schirmherrschaft der Familienministerin Manuela Schwesig die Verleihung des Gute-Praxis-Preises „Herausforderung Demenz für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ statt. Der Preis ging nach Wolfenbüttel



Die Fachtagung stellte den Abschluss des gleichnamigen Projekts von Demenz Support Stuttgart und der Lebenshilfe Baden-Württemberg dar. Mit einer Gute-Praxis-Ausschreibung wurden bundesweit Modelle gesammelt, die dabei helfen, das Zusammenleben von Menschen mit Demenz mit und ohne Lernschwierigkeiten zu stabilisieren. Bei der Tagung wurden die im Projekt entwickelten Produkte einem breiten Fachpublikum erstmalig vorgestellt.

Ausgezeichnet wurden beim Gute-Praxis Wettbewerb drei Projekte (Ledderwerkstätten aus Tecklenburg-Ledde, Lebenshilfe Oberes Nagoldtal, Fliedner Stiftung aus Mülheim an der Ruhr). Der Sonderpreis ging nach Wolfenbüttel. Als „vorbildlich“ wurden die beiden Psychologinnen Prof. Dr. Sandra Verena Müller und Dr. Bettina Kuske von der Fakultät Soziale Arbeit der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften für die Projekte „Weckworte – Alzpoetry zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit einer geistigen Behinderung und Demenz“ und „Früherkennung von Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten“ ausgezeichnet. Barbara Wurster, Referatsleiterin Internationale Altenpolitik und Inklusion im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, überreichte den beiden Wissenschaftlerinnen aus Niedersachsen den Preis persönlich. Sie betonte, dass in beiden Projekten wichtige Themen aufgegriffen wurden, zum einen die Umsetzung eines „lyrischen Angebots“ für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Demenz sowie die Entwicklung eines Instruments zur Früherkennung von Demenzerkrankungen bei Menschen mit Lernschwierigkeiten. „Ich sehe es als Aufgabe der Hochschule an, durch derartige Modellprojekte neue Anstöße für die Praxis zu liefern“, sagte Prof. Dr. Müller.


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