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„Hartz und Herzlich": RTL II dreht Doku-Reihe über Lebenstedt



Salzgitter

„Hartz und Herzlich": RTL II dreht Doku-Reihe über Lebenstedt

von Nick Wenkel


Die Doku-Reihe „Hartz und herzlich" macht Halt in Salzgitter-Lebenstedt. Symbolfoto: Archiv
Die Doku-Reihe „Hartz und herzlich" macht Halt in Salzgitter-Lebenstedt. Symbolfoto: Archiv Foto: Nino Milizia

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Salzgitter. Die RTL II-Doku-Serie "Hartz und herzlich" widmet sich in den kommenden Folgen der Stadt Salzgitter. Das teilte der Sender kürzlich in einer offiziellen Pressemitteilung mit. Produziert werde demnach eine dreiteilige Doku-Reihe in und über Salzgitter-Lebenstedt.



„Die Arbeitslosenquote in der niedersächsischen Stadt Salzgitter liegt bei 9,4 Prozent. Viele der Betroffenen prägen den Stadtteil Lebenstedt. Vier Monate waren Kamerateams vor Ort und begleiteten Anwohner von Anfang 2018 bis in den Frühsommer. Das Leben der Hartz-IV-Empfänger vor Ort ist hart und verlangt viele Entbehrungen. Trotzdem kämpfen sich die Menschen zurück", beschreibt der TV-Sender seineSalzgitter-Doku. Ausgestrahlt wird die Serie amDienstag, 4. September, um 20.15 Uhr bei RTL II.

Die Protagonisten


Ute (36), alleinerziehende Mutter:


Eine der Betroffenensei die36-jährige Ute. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern lebe seit acht Jahren von finanzieller Unterstützung. Ihr Einkommen reiche dabei nicht immer aus, um alle Kosten zu decken. Oft müsse Ute mit Rechnungen jonglieren und immer wieder finanzielle Engpässe verkraften - auch zu Lasten der Kinder.

Claudia (18), vorbestraft und auf Bewährung:

Die 18-jährige Claudia muss ihren Weg ins Berufsleben erst noch finden. Die Arbeitsuchende nimmt die Entbehrungen und Hürden durch Hartz IV mit Humor. Doch sie kann auch anders: Sie ist vorbestraft und auf Bewährung. Eine Anzeige ihres Ex-Freundes droht nun ihre guten Vorsätze zunichtezumachen.

Mathias und Norbert, ausgeschlossen und krank:

Mathias und Norbert bewältigen das Leben mit Hartz IV gemeinsam - als beste Freunde. Norbert fühlt sich von der Gesellschaft ausgeschlossen, will nach drei Jahren Arbeitslosigkeit wieder in den Beruf zurückfinden. Derweil hat Mathias gesundheitliche Probleme und kämpft mit seiner Diabetes.


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