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CDA fordert Wasserstoff-Forschungszentrum in der Region


Die Wasserstoff-betriebenen Züge der Firma Alstom - die auch in Salzgitter tätig ist - haben sich bereits bewährt. Symbolfoto: Pixabay
Die Wasserstoff-betriebenen Züge der Firma Alstom - die auch in Salzgitter tätig ist - haben sich bereits bewährt. Symbolfoto: Pixabay

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31.10.2019

Salzgitter / Helmstedt. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Niedersachsen fordert ein Wasserstoff-Forschungszentrum für Niedersachsen, das als Äquivalent zur geplanten Batterieforschungsfabrik dienen soll. Hierzu veröffentlichte die CDA eine Pressemitteilung.


Dr. Max Matthiesen, Landesvorsitzender der CDA Niedersachsen, erklärt: „Wir sind überzeugt, dass neben rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen auch Wasserstoff- und Brennstoffzellenfahrzeuge ein wesentlicher Baustein der Mobilität der Zukunft sein werden.“ Daherhabe sich der CDA-Landesvorstand auf seiner jüngsten Vorstandssitzung mit dem Thema befasst und fordert nun, eine Forschungseinrichtung für angewandte Wasserstoffwirtschaft in Niedersachsen zu errichten, die gleichsam als Äquivalent zur geplanten Batterieforschungsfabrik, die ihren Schwerpunkt in Münster haben wird, dienen soll.

Große Potenziale in der Region


Besonderes Augenmerkgelte dabei dem Braunschweiger Land. So ist in Salzgitter bereits die Firma Alstom tätig, die Wasserstoff-betriebene Züge baut, und im Projekt Salcos der Stahlwerke Peine-Salzgitter geht es um Wasserstoff-basierte Stahlerzeugung. Im nahegelegenen Landkreis Helmstedt wiederum stehe mit dem Gelände des stillgelegten Kraftwerks Buschhaus ein Areal zur Verfügung,welches man ebenfalls für industrie- und anwendungsnahe Forschungsaktivitätennutzen könne – die Helmstedter Firmen Avacon und EEWseienbislang unbestätigten Berichtenzufolge dort bereits in der Planung für die Einrichtung eines Innovativzentrums zur Erzeugung von Wasserstoff.

Leuchttürme der Wasserstoffforschung


Dr. Alexander Börger, CDA-Landespressesprecher und Kreisvorsitzender der CDA Helmstedt, Stefani Steckhan, Beisitzerin im CDA-Landesvorstand und Kreisvorsitzende der CDA Salzgitter, sowie Uwe Lagosky, stellvertretender niedersächsischer CDA-Landesvorsitzender und Vorsitzender des CDA-Landesverbandes, sind sich jedenfalls einig: „Das Braunschweiger Land bietet mit Salzgitter, Helmstedt und den zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen schon jetzt zahlreiche Leuchttürme der Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung. Jetzt muss aber auch der Bund seine Hausaufgaben machen und neben einer Batterieforschungsfabrik auch ein Zentrum für angewandte und industrienahe Wasserstoff- und Brennstoffzellenforschung errichten, und zwar hier bei uns vor Ort!“


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