Diese Feuerwehren freuen sich über neue Einsatzkräfte

Im Nord-Elm nahmen 18 angehende Brandbekämpfer an der Ausbildung teil, 12 bestanden die Abschlussprüfung.

Diese neuen Einsatzkräfte sind jetzt für die Feuerwehren im Nord-Elm einsatzbereit.
Diese neuen Einsatzkräfte sind jetzt für die Feuerwehren im Nord-Elm einsatzbereit. | Foto: Hans-Georg Ebers/Feuerwehr Nord-Elm

Helmstedt. Für die Freiwillige Feuerwehr der Samtgemeinde Nord-Elm endete jetzt der Einstiegslehrgang für neue Einsatzkräfte, die sogenannte Qualifikationsstufe 1 (QS1). Dieser Lehrgang ist der erste Schritt in der Feuerwehrkarriere und markiert für die angehenden Feuerwehrleute den offiziellen Eintritt in die Einsatzfähigkeit. Zum ersten Mal organisierte die Samtgemeinde Nord-Elm diesen Lehrgang für ihre sechs Ortsfeuerwehren eigenständig. Insgesamt nahmen 18 Anwärter an der strammen, fünftägigen Ausbildung teil, davon bestanden 12 die Abschlussprüfung.



Diese neuen Einsatzkräfte stehen ihren Feuerwehren somit sofort zur Verfügung.Die weiteren Lehrgangsteilnehmer, die aufgrund von Krankheit oder beruflichen Verpflichtungen einzelne Module verpasst haben, werden diese zeitnah in ihren Ortsfeuerwehren nachholen und die Qualifikationsstufe im Anschluss abschließen.

Feuerwehr Nord-Elm startet durch


Im vergangenen Jahr fand die Grundausbildung in Kooperation mit den Feuerwehren Schöningen und Esbeck statt. In diesem Jahr übernahm das sechsköpfige Ausbilderteam der Feuerwehr Nord-Elm um den Ausbildungsbeauftragten Gábor Bárdos und seine Stellvertreterin Sabine Symietz die alleinige Organisation und Durchführung. Die Ausbildungseinheiten fanden verteilt bei den Ortsfeuerwehren im Gebiet der Samtgemeinde statt.

Auf dem Ausbildungsplan standen theoretische Grundlagen und praktische Übungen. Im Gerätehaus in Süpplingen wurden Themen wie Unfallversicherung, Verhalten bei Gefahr und Fahrzeugkunde vermittelt. In Wolsdorf fand eine Stationsausbildung statt, bei der unter anderem der Umgang mit Leitern, Geräten zur technischen Hilfeleistung und der Aufbau einer Wasserversorgung aus Hydranten und offenen Gewässern trainiert wurde.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung lag auf der feuerwehrtechnischen Ersten Hilfe und der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst. Die Teilnehmer absolvierten einen neunstündigen Erste-Hilfe-Kurs in Süpplingenburg sowie das Modul Psychosoziale Notfallversorgung in Frellstedt. Unter der Leitung von Notfallsanitäter Thorsten Birnbaum lag der Fokus der medizinischen Schulung vor allem in der Praxisnähe. Unter realistischen Bedingungen wurden beispielsweise die Helmabnahme nach einem Motorradunfall sowie die Reanimation mit Darstellern geübt. Um das Verständnis für die Lage von Verunglückten zu stärken, erprobten die Auszubildenden zudem den schonenden Transport in einer Schleifkorbtrage.

Zum Abschluss des Lehrgangs und der Urkundenübergabe zog die stellvertretende Ausbildungsbeauftragte Sabine Symietz ein positives Fazit und dankte allen Ausbildern und Helfern. „Wir hatten hier eine hochmotivierte Gruppe. Keiner hat sich über den anderen gestellt, alle waren eins. Es war großartig zu sehen, wie die Mitglieder über die eigenen Ortswehren hinaus sich kennenlernen und zusammenwachsen.“

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