Helmstedt. Durch ihre Bücher mit Geschichtshintergrund wie zum Beispiel „Helmstedt unterm Hakenkreuz“ und „Juden in Helmstedt“ ist die Autorin und Stadtführerin Susanne Weihmann bereits vielen bekannt. Aktuell hat sie ein Buch herausgebracht, das sich mit Helmstedt von den Anfängen bis 1914 beschäftigt. Das berichtet die Stadt Helmstedt in einer Pressemitteilung.
Das Werk lädt zu einer kunst- und stadthistorischen Zeitreise durch eine Stadt ein, deren Geschichte weit über ihre heutigen Grenzen hinausweist. Susanne Weihmann führt von der Errichtung der Lübbensteine über die mittelalterliche Stadtwerdung, die Klöster St. Ludgeri und St. Marienberg, die Reformationszeit und die Universitätsgeschichte bis in das 19. Jahrhundert und den Beginn der Moderne.
Helmstedt neu entdecken
„Das Buch richtet sich an alle, die Helmstedt neu entdecken möchten“, sagt Susanne Weihmann. „Je nach Lust und Laune kann man in die einzelnen Kapitel einsteigen, ohne akribisch das Buch von vorne bis hinten durchzulesen“.
Bereits Ende der 1980er Jahre entstanden erste Kapitel, die nach und nach komplettiert wurden. Unterstützung in grafischer Hinsicht erhielt die Autorin durch ihren Ehemann Jochen Weihmann. Das Buch mit 228 Seiten enthält mehr als 100 Abbildungen aus dem aktuellen Straßenbild sowie reichlich Bilddokumente aus dem Helmstedter Stadtarchiv. Ein großer Dank gilt daher auch dem Team von Stadtarchivar Martin Lehmann.
"Glücksfall für die Stadt Helmstedt"
„Es ist keine Selbstverständlichkeit, sich so intensiv und akribisch mit der Helmstedter Geschichte auseinanderzusetzen“, findet Bürgermeister Wittich Schobert. Er bezeichnet das Engagement von Autorin Susanne Weihmann als einen "Glücksfall für die Stadt Helmstedt".
Die Stadt hat die Herausgabe des Buches mit einem Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro aus Mitteln der Kulturförderung unterstützt. Erhältlich ist das Buch zum Preis von 19,80 Euro in der Buchhandlung juliusBuch.

