Hans-Ulrich Köckeritz erneut zum Naturschutzbeauftragten bestellt

Seit bereits 35 Jahren unterstützt Köckeritz die Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt in allen Angelegenheiten des Naturschutzes und der Landschaftspflege.

Hans-Ulrich Köckeritz wurde erneut zum Naturschutzbeauftragten bestellt
Hans-Ulrich Köckeritz wurde erneut zum Naturschutzbeauftragten bestellt | Foto: Landkreis Helmstedt

Helmstedt. In seiner Sitzung im September hat der Kreistag beschlossen, dass Hans-Ulrich Köckeritz ab dem 1. November 2020 für weitere fünf Jahre zum Beauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege im Landkreis Helmstedt bestellt wird. Dies berichtet der Landkreis Helmstedt am Donnerstag.


Der Landkreis Helmstedt freue sich mitteilen zu können, dass sich Köckeritz für weitere fünf Jahre bereit erklärt habe, die ehrenamtliche Aufgabe des Beauftragten für Naturschutz und Landschaftspflege im Landkreis Helmstedt zu bekleiden. In seinen bislang bereits 35 Jahren in dieser Funktion unterstützt er die Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt in allen Angelegenheiten des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Zudem würde er das allgemeine Verständnis für diese Aufgaben fördern, ohne dabei an fachliche Weisungen gebunden zu sein.

Die Schwerpunkte seiner Arbeit liegen dabei laut Landkreis in der Vermittlung zwischen den Belangen des Naturschutzes und der Jagd, als Beiratsmitglied des Naturparks Elm-Lappwald sowie in Fragen des Baum- und Waldschutzes u. a. als Mitglied der Baumschutzkommission des Landkreises. Darüber hinaus stets als kompetenter Ansprechpartner für Bürger und Behörde in Fragen des Naturschutzes und der Landschaftspflege.
Der Landkreis bedankt sich ausdrücklich für das ehrenamtliche Engagement und die geleistet Arbeit. Das Wirken von Hans-Ulrich Köckeritz war und bleibt sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene eine Bereicherung für den Landkreis.

Über seine Tätigkeit weiß Köckeritz folgendes zu berichten:


„Ich bin bereits seit 1985 als Naturschutzbeauftragter im Landkreis Helmstedt ehrenamtlich tätig. Da ich zwischen 1983 und 2013 als Revierleiter im Forstamt Lappwald die Försterei Mariental leitete und weiterhin in Mariental wohne, verfüge ich nicht nur über das erforderliche Verständnis für die Wechselbeziehungen zwischen Naturschutz und Landschaftspflege, Ökologie, Flora und Fauna und den Einwohnern unserer Region, sondern kenne mich hier sehr gut aus und bin in der Bevölkerung auch recht gut vernetzt.


Meine Hauptaufgabe sehe ich als Bindeglied zwischen Naturschutzbehörde und Bürgerbelangen. In Konflikten durch unterschiedliche Interessenlagen versuche ich zu vermitteln und einfache bzw. unbürokratische Lösungen aufzuzeigen. Darüber hinaus setze ich mich auf verschiedenen Ebenen für (mehr) Verständnis für Naturschutzbelange und die Arbeit und die Zwänge des Umweltamtes ein.
Regelmäßig werde ich um Rat und Abhilfe bzw. Unterstützung bei Problemen mit Bäumen, unbekannten oder ‚lästigen‘ oder gar ‚gefährlichen‘ Tieren, Artenkenntnis- Lücken, missverstandenen oder unverständlichen Vorschriften von einzelnen Bürgern oder auch Institutionen herangezogen und unterstütze die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Helmstedt auf Abruf entsprechend der jeweiligen Erfordernisse.“

Der weitere Naturschutzbeauftragte, Thomas Keller, habe aktuell nicht zur Wahl gestanden. Er übe sein Amt weiterhin aus, sodass der Landkreis auch künftig auf die Unterstützung seiner beiden ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten zählen könne, berichtet der Landkreis.