Helmstedt. Große Freude bei allen Rollsportbegeisterten in Helmstedt: Die Stadt Helmstedt hat eine Förderzusage in Höhe von rund 275.000 Euro für den Bau des neuen Skateparks im Piepenbink-Park erhalten. Die Mittel stammen aus dem Landesförderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“, das gezielt die Attraktivität von Mittel- und Grundzentren in ländlichen Räumen stärkt. Das berichtet die Stadt Helmstedt in einer Pressemitteilung.
„Mit der finanziellen Unterstützung des Landes Niedersachsen ist es der Stadt nun möglich, gemeinsam mit städtischen Eigenmitteln, die lang ersehnte Skateanlage zu realisieren“, freut sich Bürgermeister Wittich Schobert. Viele Helmstedterinnen und Helmstedter – insbesondere Kinder und Jugendliche – hätten sich in den vergangenen Jahren für einen modernen und zeitgemäßen Skatepark eingesetzt. Nun soll dieser Wunsch Wirklichkeit werden.
Beteiligung der Öffentlichkeit als wichtiger Baustein
Bereits im bisherigen Planungsprozess sei großer Wert auf Mitwirkung gelegt worden. Im Rahmen von Öffentlichkeitsbeteiligungen konnten Interessierte ihre Ideen und Wünsche für die neue Skateanlage einbringen. Auf dieser Grundlage wurde ein Entwurf entwickelt, der sowohl Anfängerinnen und Anfängern als auch fortgeschrittenen Skatenden attraktive Nutzungsmöglichkeiten bietet. Ziel sei es, einen lebendigen Treffpunkt für unterschiedliche Altersgruppen zu schaffen, der Sport, Bewegung und Begegnung miteinander verbindet.
Aktuell übernimmt das Planungsbüro „Landskate“ die weitere Genehmigungs- und Ausführungsplanung. In diesem Schritt werden Details ausgearbeitet, technische Anforderungen abgestimmt und die baulichen Voraussetzungen konkretisiert. Dabei geht es unter anderem um die Feinplanung der Rollflächen, Sicherheitsaspekte sowie die Einbindung in die bestehende Parklandschaft.
Baubeginn noch in diesem Jahr geplant
Der Baubeginn ist bereits für dieses Jahr vorgesehen. Bis zur vollständigen Fertigstellung der Rollfläche wird jedoch noch etwas Zeit vergehen – derzeit ist mit einer Inbetriebnahme im Jahr 2027 zu rechnen. Die Stadt bittet um Verständnis, dass ein solches Projekt eine sorgfältige Planung und Umsetzung erfordert, um langfristig eine hochwertige und sichere Anlage gewährleisten zu können.
Der Bauprozess soll von Jugendlichen medial begleitet werden. Geplant sei, die Entwicklung des Skateparks über soziale Medien zu dokumentieren und so alle Interessierten regelmäßig über Fortschritte, Meilensteine und spannende Einblicke hinter die Kulissen zu informieren. Wer Lust hat, das Projekt kreativ zu begleiten, Videos oder Beiträge für Social Media zu erstellen und aktiv an der öffentlichen Darstellung mitzuwirken, sei herzlich eingeladen, sich bei der Stadt zu melden. Interessierte können sich per E-Mail an stadtplanung@stadt-helmstedt.de wenden.
Moderner Treffpunkt für die junge Generation
Mit der Förderzusage sei ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Freizeitangebots in Helmstedt getan. Der neue Skatepark im Piepenbink-Park werde künftig nicht nur Raum für Sport und Bewegung bieten, sondern auch ein moderner Treffpunkt für die junge Generation und ein weiteres positives Signal für die Attraktivität der Stadt sein.

