"Jugendflamme": Feuerwehrprüfungen in Lehre und Helmstedt


Jugendliche warten gespannt auf die Verleihung in der Fahrzeughalle.
Foto: Adrian Nabereit
Jugendliche warten gespannt auf die Verleihung in der Fahrzeughalle. Foto: Adrian Nabereit | Foto: Adrian Nabereit

Lehre. Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren des Landkreises Helmstedt legten Prüfungen zum Erhalt der sogenannten „Jugendflamme“ ab. Aus der Gemeinde Lehre nahmen hieran alle Jugendfeuerwehren teil. Dies berichtet die Gemeinde Lehre.


Früh am Morgen trafen sich traditionell die Wertungsrichter, größtenteils bestehend aus Ortsbrandmeistern, in der Ortschaft Lehre und bauten die Stationen für die Abnahme der Prüfungen auf. Auch die Prüflinge waren früh auf und übten in ihren eigenen Feuerwehrhäusern mit den Betreuern die letzten Prüfungsteile, bevor sie sich auf den Weg nach Lehre machten. Um 10 Uhr war es dann soweit. Die Abnahme der Prüfungsteile startete.
Abgenommen wurden die Jugendflammen der Stufe eins bis drei. Je höher die Stufe, desto mehr Feuerwehrkenntnisse mussten die Jugendlichen mitbringen. So mussten die Jüngeren unter anderem Knoten und Stiche ausführen, einen Löschangriff aufbauen, einen Notruf absetzen und die stabile Seitenlage vorführen. „In diesem Jahr haben wir den Prüfungsteil mit dem Notruf umgestellt. Wir benutzen jetzt eine Smartphone App, die aus den eigenen Reihen kommt, womit die Jugendlichen wirklich 112 eingeben können und mit einem Prüfer von uns verbunden werden. Das ist wirklich gut angekommen“, äußerte der Gemeindejugendfeuerwehrwart Matthias Klein.

"Spannender Workshop zur Zukunft nach der Jugendfeuerwehr"


Die älteren Jugendlichen hingegen mussten zum Beispiel eine Person aus einem Auto retten, an einem Workshop teilnehmen und einen Rettungsbund, zum Sichern von Personen, binden. Die Jugendflamme eins bis zwei wurde durch die Gemeinde Lehre abgenommen, während die Stufe drei vom Landkreis Helmstedt abgenommen wurde. „Im Workshop war es total spannend mit den Jugendlichen. Wir haben uns das Thema „Zukunft der Feuerwehr“ näher angeschaut, um zu verstehen, was die Jugendlichen dazu bewegt oder davon abhält, in die Einsatzabteilung überzutreten“, so der Kreisjugendfeuerwehrwart Guido Ruhe.
Gegen 12 Uhr startete die Verleihung der Jugendflammen eins und zwei. Hierbei wurde 24 mal die Stufe eins und 14 mal die Stufe 2 vom Gemeindejugendfeuerwehrwart verliehen. Eine Stunde später folgte die Verleihung der Stufe drei durch den Kreisjugendfeuerwehrwart Guido Ruhe und dem Fachbereichsleiter Wettbewerbe Fabian Anders. Hier wurden insgesamt 15 Abzeichen verliehen. Davon fünf an die Jugendlichen der Gemeinde Lehre.


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