Landkreis Helmstedt stellt ersten Aktionsplan Inklusion vor

Der Plan beinhaltet 37 konkrete Maßnahmen, um viele Lebensbereiche besser zu gestalten.

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Symbolbild | Foto: pixabay

Helmstedt. Der Kreistag hat am 9. Dezember den 1. Aktionsplan Inklusion für den Landkreis Helmstedt beschlossen. Dieser Aktionsplan soll dazu beitragen, in den nächsten Jahren den übergreifenden Zielen der UN-BRK (Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung) auf Kreisebene schrittweise näher zu kommen. Durch mehr Inklusion und Teilhabe soll die Lebensqualität nicht nur für Menschen mit Behinderungen sondern für alle Bürgerinnen und Bürger verbessert werden. Das berichtet der Landkreis in einer Pressemitteilung.


Die im Aktionsplan aufgeführten 37 konkreten Maßnahmen gehen zurück auf die Mitwirkung von Betroffenen beziehungsweise deren Angehörigen oder Betreuern, von Trägern der freien Wohlfahrtspflege sowie von unterschiedlichen Experten. Die Maßnahmen sollen der inklusiven Gestaltung vielfältiger Lebensbereiche wie zum Beispiel Freizeit, Sport, Kultur, Mobilität, Bildung, Soziales, Älter werden, Arbeit, Erwachsenenbildung, Ausbildung und Integration dienen.

Verbesserung für alle Menschen


Landrat Gerhard Radeck verbindet mit dem 1. Aktionsplan die Hoffnung, dass durch inklusives Handeln der Landkreis Helmstedt zu einem noch beliebteren Lebens- und Arbeitsort werden wird, in dem sich alle Menschen in ihrer Vielfalt zu Hause fühlen können. Ferner komme ein inklusiv gestalteter Sozialraum nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern letztendlich allen Menschen zugute.

Der vorliegende 1. Aktionsplan Inklusion und die enthaltenen Maßnahmen sind nicht als abgeschlossen zu betrachten. Der Landkreis wird vielmehr regelmäßig die Umsetzung der Maßnahmen evaluieren und neue Maßnahmen entwickeln. So werden die Arbeitsgruppen im Jahr 2020 fortgeführt und eine Fortschreibung des Aktionsplans gewährleistet.

Aktionsplan ist auf Dauer angelegt


Den 1. Aktionsplan des Landkreises Helmstedt können Sie hier herunterladen. Ein gedrucktes Exemplar kann man per Mail bei Inklusion@Landkreis-Helmstedt.de anfordern. Wenn Sie Vorschläge für mehr Inklusion im Landkreis Helmstedt einbringen möchten, können Sie sich auch sehr gerne an diese Mailadresse der Inklusionsbeauftragten des Landkreises wenden. Eine Frist für das Einreichen von Themen gibt es nicht, da der Aktionsplan auf Dauer angelegt ist und regelmäßig fortgeschrieben wird.


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