Landkreis rät weiter zur Grippeimpfung

Das Gesundheitsamt Helmstedt habe noch Impfstoff in begrenzter Menge über.

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Symbolbild | Foto: Rudolf Karliczek

Helmstedt. In einer Pressemitteilung rät der Landkreis Helmstedt auch jetzt noch zur Grippeschutzimpfung. Das gelte insbesondere für Risikogruppen. Das Gesundheitsamt Helmstedt habe noch Impfstoff in begrenzter Menge über.



Die Influenzasaison 2026 hat bereits begonnen, und viele Menschen sind unsicher, ob sich eine Grippeschutzimpfung zu diesem Zeitpunkt noch lohnt. Die klare Empfehlung des Landkreises lautet: Auch jetzt ist eine Impfung sinnvoll – besonders für Personen mit erhöhtem Risiko, die bisher noch keinen Impfschutz haben. Zur Risikogruppe gehören ältere Menschen ab 60 Jahre: Sie haben ein höheres Risiko für Komplikationen. Für diese Gruppe wird ein Hochdosis-Impfstoff empfohlen.

Weitere Risikogruppen


Außerdem dazu gehören Schwangere ab dem 4. Monat, bei chronischen Erkrankungen schon früher, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit chronischen Krankheiten. Dazu gehören Atemwegs-, Herz-, Kreislauf-, Leber-, Nieren- oder Stoffwechselerkrankungen sowie Immundefekte (zum Beispiel HIV). Auch Bewohner von Pflege- oder Altenheimen sowie medizinisches Personal und Pflegende gehören dazu: Durch häufigen Kontakt mit Patienten bestehe ein erhöhtes Ansteckungs- und Übertragungsrisiko.

Das Gesundheitsamt Helmstedt hat noch Grippeschutzimpfstoff übrig und bietet daher allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern kurzfristig Termine für eine Grippeschutzimpfung an. Personen, die Interesse an einer Grippeschutzimpfung haben, zur Risikogruppe gehören und mindestens 18. Jahre alt sind, werden gebeten, sich zeitnah per E-Mail an infektionsschutz@landkreis-helmstedt.de zu wenden und ihr Interesse zu bekunden.

Es gilt das „Windhundprinzip“


Da der Impfstoff im Gesundheitsamt begrenzt ist, erfolgt die Vergabe der Impftermine nach dem „Windhundprinzip“– das heißt: Wer sich zuerst meldet, erhält zuerst einen Impftermin, solange der Vorrat reicht. Sobald der dort verfügbare Impfstoff aufgebraucht ist, können direkt im Gesundheitsamt keine weiteren Termine vergeben werden. Weitere Impfmöglichkeiten gibt es aber in den Hausarztpraxen und bei impfenden Apotheken. Weitere Informationen zum Ablauf erhalten die ausgewählten Personen direkt vom Gesundheitsamt.