Personalmangel verzögert Jagdscheinbearbeitung

Jagd- und Waffenbehörde bittet um Geduld. Aufgrund von Personalengpässen kommt es zu Rückständen bei der Bearbeitung von Anträgen.

Die Jagd- und Waffenbehörde bittet um Geduld.
Die Jagd- und Waffenbehörde bittet um Geduld. | Foto: regionalHeute.de

Helmstedt. Die Bearbeitung von jagd- und waffenrechtlichen Vorgängen dauert derzeit länger als es üblich und eigener Anspruch der Abteilung ist. Grund sind personelle Engpässe, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises.



Da zwischenzeitlich leider zwei von drei Stellen in der Jagd- und Waffenbehörde des Landkreises nicht besetzt waren, hätten sich erhebliche Rückstände bei der Bearbeitung von Anträgen aufgebaut. Gleichzeitig mehren sich saisonbedingt die Anträge auf Jagdscheinverlängerungen und entsprechende Nachfragen zum Stand der Bearbeitung.

Keine Termine


Die Jagd- und Waffenbehörde könne deshalb zurzeit keine Termine anbieten. Auch bittet die Abteilung, von Nachfragen zum Stand eines Anliegens abzusehen, da die Wahrnehmung von Terminen und die Beantwortung dieser Nachfragen sowohl per Telefon als auch per E-Mail weitere Zeit bindet, die bei der Bearbeitung der Aufgaben fehlt.

Burghard Täger, als Geschäftsbereichsleiter Ordnung und Verkehr auch zuständig für den Bereich Jagd und Waffen: „Die Kolleginnen und Kollegen tun wirklich, was sie können, um schnellstmöglich alle Anliegen zu bearbeiten. Die gute Nachricht ist, dass eine neue Kollegin in der Jagd- und Waffenbehörde zurzeit eingearbeitet wird und für die dritte Stelle das Bewerbungsverfahren bereits läuft.“

Bis die volle Personalstärke erreicht und der Bearbeitungsstau abgebaut werden kann, bittet die Jagd- und Waffenbehörde alle Betroffenen um Verständnis und noch ein wenig Geduld.