Schatzsucherin findet Gefechtskopf von Panzerfaust im Wald

von Alexander Panknin


Bei der Schatzssuche gefunden: das Projektil einer Panzerfaust. Foto: Barbara Koukal
Bei der Schatzssuche gefunden: das Projektil einer Panzerfaust. Foto: Barbara Koukal Foto: Barbara Koukal

Königslutter. Eigentlich wollte die Künstlerin Barbara Koukal am Montag nur ihrem Hobby nachgehen, als sie mit einem Metalldetektor beim Schatzsuchen im Elm einen erschreckenden Fund machte: Das Projektil einer Panzerfaust. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover musste anrücken.


Neben ihrer Kunst (kunstwelt.net) ist Barbara Koukal auch leidenschaftliche Schatzsucherin. Gerade das Waldgebiet Elm in der Nähe der Lutterquellenhatte es ihr angetan, wie sie regionalHeute.de im Gespräch erzählte. Hier wollte sie nach Fossilien suchen, an diesem Tag hatte sie auch ihren Metalldetektor dabei.

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Künstlerin Barbara Koukal. Foto: kunstwelt.net



Als dieser mit einem Piepen anschlug, grub sie mit den Händen nach dem Gegenstand. Zum Vorschein kam ein rostiger kegelförmiger Gegenstand, den sie nicht richtig identifizieren konnte. Kurzerhand versteckte sie das Fundstück in einem hohlen Baumstumpf und postete ein Foto davon auf Facebook. Einige waffenkundige User konnten es als Gefechtskopfeiner Panzerfaust, vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg, identifizieren und meldeten es der Polizei.


Entwarnung vor Ort


DiePolizei meldete sich bei Barbara Koukal am gestrigen Dienstag und ließ sich von ihr das Versteck zeigen. Die Beamten vor Ort beschlossen, den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover hinzuzuziehen. Zum Glück konnte dieser Entwarnung geben, das Geschoss stellte sich als ungefährlich heraus, da sich kein Schwarzpulver mehr im Mantel befand. Das Projektil wurde im Anschluss entsorgt, wie Polizeisprecher Thomas Figge auf Anfrage mitteilte.


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