Spenden für notleidende Kinder - Sternensinger kommen ins Rathaus


Auch in diesem Jahr kommen die Sternensinger ins Helmstedter Rathaus. Symbolbild: Magdalena Sydow Foto: Magdalena Sydow

Artikel teilen per:

07.12.2019

Helmstedt. Bereits jetzt steht fest, dass auch in im kommendem Jahr die Sternensinger der katholischen Gemeinde St. Ludgeri das Helmstedter Rathaus besuchen werden. Das Ziel der Kinder: Mit ihren Liedern für Spenden für Flüchtlinge im Libanon werden. Das berichtet die Stadt Helmstedt in einer Pressemitteilung.


Der Besuch der Sternsinger im Rathaus zu Beginn eines neuen Jahres sei seit langer Zeit Tradition, erklärt die Stadt Helmstedt in ihrer Pressemitteilung. Die Mädchen und Jungen der katholischen St. Ludgeri-Kirchengemeinde überbringen den Neujahrssegen der Heiligen Drei Könige. Am Montag, dem 6. Januar, dem Fest der Heiligen Drei Könige, sei es um 12.15 Uhr wieder so weit. „Wir wollen auch 2020 das Dreikönigssingen für unsere Bürgerinnen und Bürger öffnen“, sagt Bürgermeister Wittich Schobert. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele den Weg in unseren Ratssaal finden und die Darbietungen der Sternsinger miterleben können“, lädt er alle Interessierten zur Teilnahme ein.

Hilfe für Flüchtlinge im Libanon


Die Aktion Dreikönigssingen steht in diesem Jahr unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit." Der Ausbruch des Bürgerkrieges im Nachbarland Syrien 2011 und die Aufnahme von rund 1.2 Millionen Flüchtlingen stelle den Libanon vor neue Herausforderungen. Ein wichtiges Zielsei es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern. Der Projektpartner der Sternsinger habe dazu ein Bildungsprogramm für Schulen erarbeitet, das Kindern und Lehrern die gemeinsamen Werte der Weltreligionen sowie Wissen über die eigene Religion und Geschichte vermitteln soll. Bürgermeister Wittich Schobert freue sich jedenfalls über das Engagement der Sternsinger. „Ich finde es bewundernswert, dass sich junge Menschen immer wieder auf den Weg machen, um für notleidende Kinder Spenden zu sammeln“, erklärt er abschließend.


zur Startseite