Vandalismus im Rosengarten: Stadtverwaltung verärgert

Eine Anlage, die erst im vergangenen Jahr zum Wohl aller in Helmstedt aufgebaut worden war, ist Zerstörungswut zum Opfer gefallen.

Der Spieltisch wurde Ziel von Vandalen.
Der Spieltisch wurde Ziel von Vandalen. | Foto: Stadt Helmstedt/Martina Hartmann

Helmstedt. Der Rosengarten in der Stobenstraße wurde erst vor rund einem Jahr umgestaltet – nun musste festgestellt werden, dass Unbekannte einen der dort aufgestellten Spieltische beschädigt haben. Über den Vorfall berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung und ärgert sich über den Vandalismus.



Es seien einige Spielfiguren sowie der bewegliche Zeiger in der Mitte des Spiels, der als Würfel dient, entwendet worden. „Uns bereitet der anhaltende Vandalismus im öffentlichen Raum große Sorgen. Der Tisch wurde erst Anfang 2025 angeschafft. Nun fallen hohe Kosten für die Reparatur beziehungsweise Ersatzteile für den Spieltisch an“, macht Sonja Groß vom zuständigen städtischen Fachbereich deutlich. Diese Ausgaben würden den städtischen Haushalt erheblich belasten. Gelder, die für Reparaturen infolge von Vandalismus aufgewendet werden müssten, würden an anderer Stelle fehlen – etwa für neue Projekte, die Pflege öffentlicher Anlagen oder Angebote, von denen alle Bürger profitieren.

Zerstörungen treffen alle Bürger


Bürger, die etwas zu dem Vorfall sagen können, werden gebeten, sich mit der Stadt in Verbindung zu setzen. Dies gelte auch grundsätzlich, wenn sie Beobachtungen zu Vandalismus oder verdächtigen Situationen machen. „Öffentliche Einrichtungen, Spielgeräte und Grünanlagen sind Gemeinschaftseigentum. Sie dienen der Erholung, dem Miteinander und der Lebensqualität in unserer Stadt. Beschädigungen und Zerstörungen treffen somit nicht „die Stadt“, sondern letztlich alle Helmstedterinnen und Helmstedter“ führt Groß abschließend aus.

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