Zentrale für Versorgung mit Hebammen eröffnet

Schwangeren soll die Suche erleichtert werden.

 Helene von Stülpnagel, Koordinatorin der Gesundheitsregion / Overhead-Koordination der Hebammenzentrale, Dana Teramihardja, direkte Ansprechpartnerin für die Hebammenzentrale und Carina Weferling, Koordinatorin der Frühen Hilfen / Projektaufbau Hebammenzentrale.
Helene von Stülpnagel, Koordinatorin der Gesundheitsregion / Overhead-Koordination der Hebammenzentrale, Dana Teramihardja, direkte Ansprechpartnerin für die Hebammenzentrale und Carina Weferling, Koordinatorin der Frühen Hilfen / Projektaufbau Hebammenzentrale. Foto: Landkreis Helmstedt

Helmstedt. In Zusammenarbeit mit der Hebammenzentrale Braunschweig wurde nach rund eineinhalb Jahren Planung auch für den Landkreis Helmstedt eine Zentrale für die Versorgung von Schwangeren und jungen Familien eröffnet. Sie liegt in der Trägerschaft des "Haus der Familie", teilte der Landkreis am heutigen Donnerstag mit. Damit solle es Schwangeren und werdenden Eltern erleichtert werden, eine Hebamme zu finden, die sie vor, während und nach der Geburt begleitet.


16 im Landkreis Helmstedt tätige Hebammen hätten sich bereits bei der Hebammenzentrale registriert, hieß es. Die Resonanz der Hebammen sei durchgehend positiv. Nicht nur Angebote und freie Kapazitäten würden nun gebündelt und aufgezeigt. Auch der Austausch unter den Hebammen werde durch die Hebammenzentrale unterstützt, beispielsweise wenn es um eine gegenseitige Vertretung geht, hieß es weiter.

Koordinatorin hofft auf weitere Registrierungen von Hebammen


Seit dem Start im September konnten auch schon erste Vermittlungen verbucht werden, sagte Dana Teramihardja, Koordinatorin in der Hebammenzentrale: "Wir hoffen natürlich, dass sich noch weitere im Landkreis Helmstedt tätige Hebammen in der Zentrale registrieren." Neben Vermittlung und Austausch solle es auch Fortbildungsangebote für die Hebammen geben.

Unterstützung erhält die Zentrale von der Gesundheitskoordinatorin des Landkreises Helmstedt, Helene von Stülpnagel: "Die Hebammenzentrale wird ein Gewinn für alle Beteiligten sein: Werdende Eltern ersparen sich die zeitaufwendige Suche nach Hebammen oder freien Plätzen in Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskursen." Freiberufliche Hebammen wiederum müssten keine Absagen mehr tätigen und könnten sich voll und ganz auf die Familien konzentrieren. "Damit wird sowohl Schwangeren als auch Hebammen das Zusammenfinden erheblich erleichtert", so von Stülpnagel. Seit September werden auf der Webseite https://www.hebammenzentrale-helmstedt.de/ alle Hebammenleistungen gebündelt dargestellt und vermittelt, hieß es weiter.


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