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Helmstedter Basar erwies sich wieder als Besuchermagnet



Helmstedter Basar erwies sich wieder als Besuchermagnet


Die Rudolf-Diesel-Schule aus Königslutter war mit einem Stand vertreten. Landrat Gerhard Radeck (Mitte) kaufte auch ein. Rechts daneben Werkstatt-Leiter Dieter Pasemann sowie Lebenshilfe-Vorsitzender Jörg Reuter im Gespräch mit Josef Eschweiler. Foto: Lebenshilfe
Die Rudolf-Diesel-Schule aus Königslutter war mit einem Stand vertreten. Landrat Gerhard Radeck (Mitte) kaufte auch ein. Rechts daneben Werkstatt-Leiter Dieter Pasemann sowie Lebenshilfe-Vorsitzender Jörg Reuter im Gespräch mit Josef Eschweiler. Foto: Lebenshilfe

Helmstedt. „Es wird wieder ein schöner Tag mit vielen Überraschungen“, kündigte Jörg Reuter, Vorsitzender des Lebenshilfe-Vereins Helmstedt, in seiner Begrüßung zum vorweihnachtlichen Basar an. Die Türen der Helmstedter Lebenshilfe an der Beendorfer Straße waren für Besucher geöffnet.



Zu den Ehrengästen gehörten die neue Landtagsabgeordnete Veronika Koch aus Grasleben und Norbert Dinter vom Kreistag sowie Cornelia Bosse vom Behindertenbeirat. Helmstedts Landrat Gerhard Radeck übernahm als Schirmherr des Basars die offizielle Eröffnung. „Der Basar ist ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender und ein großer Besuchermagnet. Und es steckt noch viel mehr dahinter“, erklärte Radeck und verwies auf den persönlichen Austausch bei Gesprächen mit alten Bekannten. „Außerdem kann die Küche zu Hause einmal kalt bleiben“, so der Landrat.

Und so kam es auch. Die Küche der Lebenshilfe verwöhnte die Gäste unter anderem mit Grünkohlvariationen. Ein reichhaltiges Kuchenbüfett stand ließ keine Wünsche offen. Zudem gab es Deftiges vom Grill und aus der Gulaschkanone. Rund um die Werkstatt waren Ausgabestände für Glühwein und Punsch aufgebaut. Leider ließ der Regen die erhofften Aufenthalte im Freien nur bedingt zu. Somit blieb die Schneeflockenromantik aus. Unter Dach und Fach war dagegen alles möglich.


Eine Drehorgel spielte


In romantisches Licht getauchte Verkaufsstände in verschiedenen Räumen sorgten für eine große Auswahl unterschiedlichster Geschenkartikel, Adventsschmuck- und Gestecke, Textilien, Getöpfertes und anderes Kunstgewerbe. Holzspielzeug war vorrangig schnell ausverkauft. Walter Pasemann sorgte mit seiner Drehorgel für Musik.


Die meisten Verkaufsartikel wurden in anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen hergestellt. So auch in denen der Lebenshilfe, mit rund 300 Beschäftigen, die von etwa 50 Mitarbeitern betreut werden. Der Leiter ist Dieter Pasemann, der seit 30 Jahren mit seinem Team die Ausrichtung des Basars gestaltet. Sein Resümee gegen Abend: „Es war wie immer - und somit wie immer gut!“

Sehr beliebt ist die traditionelle Tombola mit vielen Gewinnen, Hauptpreis ein Fahrrad. „Walters wunderbarer Zauberzirkus" lieferte Poesie und Unterhaltung und die Mitarbeiterinnen der Kindergärten hatten für alle Kinder tolle Mitmachaktionen.


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