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Helmstedter Einsatzkräfte zurück vom Moorbrand in Meppen



Helmstedter Einsatzkräfte zurück vom Moorbrand in Meppen


28 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Helmstedt waren in Meppen im Einsatz. Foto: Feuerwehr
28 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Helmstedt waren in Meppen im Einsatz. Foto: Feuerwehr

Helmstedt/ Meppen. Am vergangenen Samstag sind erneut Einsatzkräfte aus dem Landkreis Helmstedt nach Meppen zum Moorbrand aufgebrochen. 28 Kameradinnen und Kameraden aus Grasleben, Lauingen, Mackendorf und Velpke machten sich nach der Verabschiedung durch den Kreisbrandmeister Olaf Kapke und dem Abschnittsleiter Andreas Thomas um 23 Uhr auf die Fahrt.



Gegen 4.45 Uhr seien die Einsatzkräfte in Meppen angekommen und konnten gleich erstmal Frühstücken, berichtet die Feuerwehr. Nach der Lagebesprechung um 7 Uhr wäre es auch gleich an den ersten Auftrag gegangen: es wurden Schlauchanhänger der Bundeswehr mit gebrauchten Schläuchen in einen neuen Brandabschnitt gebracht, um diese dann dort wieder zu verlegen. Problematisch wäre gewesen, dass der Bundeswehranhänger einen andere Anhängeröse hatte als die Helmstedter Feuerwehrfahrzeuge, berichtet Maik Wermuth, dementsprechend wäre man auf die Hilfe der Bundeswehr angewiesen gewesen.

Einsatz "nonstop"


Die Kameradinnen und Kameraden wären am Sonntag bis auf eine Mittagspause nonstop im Einsatz gewesen und hätten eine zirka 4,5 Kilometer lange doppelte B-Leitung (rund 225 Schläuche) aufgenommen, diese verladen und an einer anderen Stelle wieder ausgelegt, wo sie benötigt wurden. Vereinzelt wäre es hier immer wieder zu kleineren offenen Flammenbildungen gekommen. Die meisten Flammen wären mit Wassertransportzügen oder direkt durch die Bundeswehrfeuerwehr bekämpft worden.



Am Montag wäre es nach einer kalten aber erholsamen Nacht um 8 Uhr gleich wieder in den Einsatz gegangen. So wären die Einsatzkräfte diesmal der Bundeswehrfeuerwehr West unterstellt worden. Gemeinsam wären sie für die Bekämpfung einzelner kleinerer punktuellen Flächen zuständig gewesen. Eine Herausforderung wäre dabei gewesen, dass bestimmte Bereiche nicht betreten werden durften, da dort noch mit Munitionsresten gerechnet wurde. Um 20 Uhr wäre der Einsatz dann beendet gewesen.

Pünktliche Heimreise



Am Dienstagmorgen wäre es dann pünktlich um 7 Uhr auf die Heimreise nach Helmstedt gegangen, wo die Einsatzkräfte gegen 14.30 Uhr vom Landrat Gerhard Radeck sowie dem Kreisbrandmeister und dem Abschnittsleiter hätten begrüßt werden können. Herr Radeck bedankte sich bei den Kameradinnen und Kameraden für ihren Einsatz und lobte die allgemeine Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehrleute.

Die Zusammenarbeit mit allen Feuerwehren, dem THW, der Bundeswehrfeuerwehr, den Soldaten und dem Stab wäre extrem gut gewesen, konnte Wermuth berichten, genauso wie die Stimmung bei allen Kräften vor Ort. Besonders beeindruckend wäre auch wie die Bevölkerung gewesen, die die Einsatzkräfte aller beteiligten Hilfsorganisationen begrüßt und versorgt habe, schließt Wermuth.

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