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"Hermine" bringt heftige Sturmböen - Wetterdienst rät zu Vorbereitungen



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"Hermine" bringt heftige Sturmböen - Wetterdienst rät zu Vorbereitungen

Es können Windböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 km/h auftreten.

von Marvin König


Im Harz kann es am Wochenende zu Schneeverwehungen und Verkehrsbehinderungen kommen. Zu den Sturmböen kommt Neuschnee. Foto: Alexander Panknin

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Region. Während im Oberharz noch das winterliche Weihnachtswunderland Kinderaugen leuchten lässt, nimmt Sturm Hermine unaufhaltsam Kurs auf Deutschland und wird ab Sonntagmorgen über die Region herfallen. Dabei sind Sturmböen von bis zu 80 km/h und mehr möglich. Im Oberharz sogar bis 100 km/h. Dort kommt auch noch üppiger Schneefall hinzu, sodass mit Schneeverwehungen und Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss.



Hermine zieht am morgigen Samstag von Island her über die britischen Inseln und zieht ab Montag weiter nach Frankreich. Am Sonntag werden die Auswirkungen des massiven Tiefdruckgebiets in unserer Region deutlich zu spüren sein, bereits ab den Morgenstunden nimmt die Windstärke langsam zu, die stärksten Windböen sind etwa ab Mittag zu erwarten und erst in der Nacht zum Montag nimmt der Wind allmählich wieder ab.

Der Samstag beginnt noch verhältnismäßig ruhig und trocken bei Höchsttemperaturen von bis zu 4 Grad in Braunschweig und bis zu einem Grad in Goslar im Oberharz bleibt es unterhalb des Gefrierpunktes. Es bleibt weitestgehend bedeckt, aber am Samstag ist die Chance noch am größten, dass sich die Sonne ab und zu zeigt.

So läuft Hermine in der Region ab


Ab Samstagnachmittag nimmt der Wind dann allmählich zu und wir geraten unter Einfluss des Sturmtiefs Hermine. Schon in der Nacht sind dann Böen bis etwa 50 km/h im Oberharz und Wolfenbüttel, fast 70 km/h im Landkreis Goslar zu erwarten. Die Temperaturen erreichen Tagsüber Höchstwerte zwischen 2 Grad in Goslar und 4 Grad in Braunschweig. Die höchsten Windgeschwindigkeiten werden dann im Laufe des Sonntagnachmittags erreicht, hauptsächlich im Landkreis Goslar und Salzgitter, in den südlichen Teilen des Landkreises Wolfenbüttel, seltener auch in Peine, Helmstedt, Gifhorn und Wolfsburg. Der deutsche Wetterdienst empfiehlt, Vorkehrungen zu treffen und lose Gegenstände auf Balkonen und Garten zu befestigen - Das betrifft vielfach vermutlich auch die Weihnachtsdeko, die viele Häuser derzeit noch großzügige zum Leuchten bringt.

Regen und Schneeregen begleiten den Sturm


Als ob der Sturm nicht schon genug wäre, kommt am Sonntag ab den Mittagsstunden auch noch verbreitet Regen hinzu. Größtenteils trocken bleibt es nur in Braunschweig, Helmstedt, Wolfsburg und im nördlichen Wolfenbüttel. Der Niederschlag fällt im Oberharz als Schnee zwischen Goslar und Schladen ist auch noch Schneeregen möglich. insgesamt, so der deutsche Wetterdienst, sei mit schwierigen Straßenverhältnissen zu rechnen. Bis Montagmittag nimmt der Wind dann wieder deutlich ab, ab Dienstag wird es aber insgesamt wieder windiger. Am Dienstag kann es im Süden der Region auch wieder vereinzelt zu Schneeregenfällen kommen. Die Temperaturen fallen bis zu den ersten Januartagen wieder und so kann es sein, dass es ab Neujahr auch im Flachland zwischendurch Schnee gibt.


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