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"Herzschmerz": Senioren-Union spendet an Hospiz-Initiative

Die Senioren-Union Salzgitter spendete an den Hospizverein, damit dieser das Projekt "Herzschmerz" speziell für Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren umsetzen kann.

Von links: Hans Verstegen (Senioren-Union (SU)), Gabriele Grabenhorst (Hospiz-Initiative Salzgitter(HI)), Karin Verstegen (SU), Brigitte Marlin (SU), Brigitte Beyer (HI), Caren Dittrich (HI) und Karl-Heinz Sommer (SU).
Von links: Hans Verstegen (Senioren-Union (SU)), Gabriele Grabenhorst (Hospiz-Initiative Salzgitter(HI)), Karin Verstegen (SU), Brigitte Marlin (SU), Brigitte Beyer (HI), Caren Dittrich (HI) und Karl-Heinz Sommer (SU). Foto: Senioren-Union Salzgitter

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03.02.2020

Salzgitter. Die Hospiz-Initiative Salzgitter e.V. biete seit 2012 für Kinder und Jugendliche mit dem Projekt „Regenbogenweg“ Hilfe zur Bewältigung des Erlebten und der Trauer. Da die Kinder- und Jugendtrauerarbeit sich ausschließlich durch Spenden finanziere, fehle auch noch Geld. Bei einem Termin in den Räumen der Hospiz-Initiative habe sich die Senioren-Union Salzgitter kürzlich über die Arbeit des Vereins informiert und dabei eine Spende in Höhe von 500 Euro für das Projekt „Herzschmerz“ übergeben. Darüber informiert die Senioren-Union Salzgitter.


Beim Verlust nahestehender Menschen reagieren die Menschen individuell. Kinder und Jugendliche haben andere Fragen als Erwachsene. Die Kleineren basteln und spielen, Jugendliche und Erwachsene werden häufig in Einzelgesprächen betreut. Die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren haben andere Bedürfnisse und Vorstellungen zur Trauerbewältigung. Die ehrenamtlichen Trauerbegleiter wollen gezielt auf diese Altersgruppe zugehen und ihr passende Angebote bieten. Zu den Wünschen der Jugendlichen gehören unter anderem ein offenes Jugendcafé und eine Jugendtrauergruppe.

Jugendcafé und Jugendtrauergruppe



Unter dem Projektnamen „Herzschmerz“ will die Hospiz-Initiative dieses Defizit füllen. Sie habe sich ein neues und bisher einmaliges Angebot für Kinder und Jugendliche einfallen lassen. Nach den konzeptionellen Vorbereitungen sollen jetzt die organisatorischen Voraussetzungen realisiert werden. „Wir brauchen dazu noch die geeigneten Räume und Materialien“, sagen die verantwortlichen Mitarbeiterinnen Caren Dittrich, Brigitte Beyer und Gabi Grabenhorst.


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