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Hilfe für Kulturvereine - Hilfsprogramm läuft noch bis zum 15. Juli

Zielgruppe seien die vielen Kultureinrichtungen in der Fläche, sei es das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne.

(Symbolbild)
(Symbolbild) Foto: Pixabay

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26.06.2020

Helmstedt. Noch bis zum 15. Juli 2020 läuft das Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine. Zielgruppe seien die vielen Kultureinrichtungen in der Fläche, sei es das soziokulturelle Zentrum, der Heimatverein oder die Freilichtbühne. Das Programm ist zunächst mit sechs Millionen Euro hinterlegt. Dies gibt der Landkreis Helmstedt in einer Pressemitteilung bekannt.


„Wir alle sehen, dass gerade kleine Einrichtungen und Vereine in existenzieller Not sind. Fixe Kosten laufen weiter. Viele Kulturschaffende haben Kurzarbeit beantragt. Wir alle wissen, dass wir von Normalität noch sehr, sehr weit entfernt sind“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.

Manches sei Auslegungssache


Die Richtlinie wirke mit ihren juristisch formulierten Bestimmungen auf den ersten Blick recht bürokratisch, aber man dürfe davon ausgehen, dass die Anträge sowohl bei den Landschaften als auch beim Ministerium wohlwollend geprüft werden. Manches sei Auslegungssache, wie etwa die Bestimmung, dass ein „im Jahr 2020 geplantes Angebot über ein örtliches Kulturangebot hinausgehen“ muss. Aber eine öffentliche Veranstaltung des örtlichen Heimatvereins schließt in den seltensten Fällen Besucher aus den umliegenden Dörfern aus.

Antragsberechtigt seien ausschließlich als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen wie die meisten Heimat- und Bürgervereine, die durch Corona in Liquiditätsengpässe oder in eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage geraten sind. Zuschussfähig seien zum Beispiel Betriebskosten, Mieten und andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten dagegen würden nicht gefördert. Eine Antragstellung sei bis zum 15. Juli möglich.

Förderanträge bis zu 8.000 Euro werden direkt bei den Landschaften und Landschafts- verbänden gestellt. Förderanträge, die mehr als 8.000 Euro umfassen, werden beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur beantragt. Beide Institutionen würden den Antragsstellern beratend zur Seite stehen.

Weitere Informationen, die Richtlinie, das Antragsformular und die Ausfüllhilfe finden Sie auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.


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