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Hilfe kommt in Zukunft vom Fischersteg



Helmstedt

Hilfe kommt in Zukunft vom Fischersteg


Wolfgang Herzog, Kreisverwaltungsdirektor Helmstedt (links) und Raphael Ebenhoch, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim, beim ersten Spatenstich; Foto: Malteser
Wolfgang Herzog, Kreisverwaltungsdirektor Helmstedt (links) und Raphael Ebenhoch, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim, beim ersten Spatenstich; Foto: Malteser

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Königslutter. Die Malteser in Königslutter stellen sich noch besser auf: Seit wenigen Tagen laufen die Vorarbeiten für eine neue Rettungswache. Am vergangenen Montag,haben Wolfgang Herzog, Kreisverwaltungsdirektor Helmstedt, und Raphael Ebenhoch als Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim am geplanten Standort den ersten Spatenstich vollzogen.



Noch hat der 2.500 Quadratmeter große Bauplatz am Fischersteg in Königslutter keine Hausnummer, doch das wird sich bald ändern. Wenn alles gut läuft starten nämlich ab Dezember von dort die Rettungswagen der Malteser zu ihren Einsätzen im Landkreis Helmstedt. Bis dahin will das Unternehmen Hussmann aus Diepholz im Auftrag des Malteser Hilfsdienstes eine Rettungswache in Massivbauweise mit einer Nutzfläche von 395 Quadratmetern errichten, die Platz bietet für fünf Rettungsfahrzeuge. Der Architektenplan sieht zudem eine Waschhalle für die Fahrzeugreinigung und Desinfektion vor sowie separate Ruheräume für die Besatzungsmitglieder samt moderner Umkleideräume. Auch der geräumige Aufenthaltsbereich mit Küche, großzügige Büros und Lagerflächen und nicht zuletzt der Garten werden ein angenehmes Arbeitsklima für die Retter schaffen. Die Baukosten betragen rund850.000 Euro.

Neues "Zuhause" für die Rettungswache


„Wir fühlen uns in den alten Räumlichkeiten durchaus wohl“, sagt Rettungswachenleiter Ralf Warner nicht ohne Wehmut, „allerdings entspricht das Gebäude nicht mehr den aktuellen Bestimmungen, zumal die Zahl unserer Mitarbeiter in den vergangenen Jahren gewachsen ist.“ Jetzt freut sich das Team auf ein neues, größeres Zuhause.

Lange habe man nach einer guten Bleibe für die Malteser gesucht, ergänzt Raphael Ebenhoch, Geschäftsführer der Malteser in der Diözese Hildesheim. Da sich nichts Passendes fand, entschloss sich der katholische Hilfsdienst, selbst zu bauen. „Wenn wir jetzt von Mietern zu Hausherren werden, legen wir Malteser damit ein klares Bekenntnis zum Standort Königslutter ab“, stellt der Geschäftsführer klar und sieht darin auch Vorteile für den Landkreis: „Wir präsentieren uns als zuverlässiger, beständiger und erfahrener Partner der Politik und versprechen dem Landkreis auch in Zukunft eine motivierte Mannschaft.“


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