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Hilfsbereitschaft nach Sportheimbrand: "Wir sind zutiefst ergriffen"



Hilfsbereitschaft nach Sportheimbrand: "Wir sind zutiefst ergriffen"

Das Sportheim der SpVg Süpplingen ging Anfang der Woche in Flammen auf. Seitdem erfährt der Verein eine große Hilfsbereitschaft.

von Julia Fricke


Von dem Sportheimgebäude ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Von dem Sportheimgebäude ist nicht mehr viel übrig geblieben. Foto: Dirk Klein

Süpplingen. Die Woche startete für die Spielvereinigung (SpVg) Süpplingen 1920 denkbar schlecht. In der Nacht von Sonntag auf Montag brannte das komplette Sportheim nieder (regionalHeute.de berichtete). Neben der Einrichtung und technischen Geräten verschlangen die Flammen auch Zeugnisse der vergangenen 100 Jahre Vereinsgeschichte. Auf PayPal rief Jugendleiter Mike Büsing zu einer Spendenaktion auf. Und die Hilfsbereitschaft geht noch darüber hinaus, wie Dirk Klein, Vorsitzender der SpVg Süpplingen gegenüber regionalHeute.de berichtet.



Innerhalb von bisher fünf Tagen sind 6.923 Euro auf dem PayPal-Konto zusammengekommen. "Uns erreicht täglich eine Hilfsbereitschaft, die uns sprachlos macht", so Klein weiter. Die Spender kommen dabei nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung. Auch Personen, die von weiter weg kommen, haben gespendet." Wir sind ergriffen, diese Bereitschaft zur Hilfe auch von Wildfremden zu spüren. Da fehlen einem echt die Worte", sagt Klein. Neben Geldspenden wird auch "Manpower" angeboten. Viele wollen bei einem Wiederaufbau mit anpacken. Doch bis dahin werde es noch ein langer Weg sein.

Bisher hat die Polizei die Brandstelle noch nicht freigegeben. Danach muss sie von der Versicherung gesichtet werden. Erst dann könne man sich mit der Gemeinde kurzschließen. Die Brandruine muss abgerissen werden, danach Bauanträge gestellt und ein Architekt hinzugezogen werden. Wann dies alles stattfinden wird, könne noch nicht gesagt werden. Sollte es sich um einen technischen Defekt handeln, könne schneller gehandelt werden, als bei einer Brandstiftung, denn in diesem Falle würde zunächst nach einem Täter gesucht werden und die Prozesse würden sich nach hinten verschieben. Doch Dirk Klein zeigt sich optimistisch: "Wenn es sich um einen technischen Defekt handelt, könnte die Ruine noch in diesem Jahr abgerissen werden." Dennoch rechnet er auch damit, dass mit einem Wiederaufbau frühestens im zweiten Halbjahr des nächsten Jahres zu rechnen sei, wenn überhaupt.


Eine Tafel für die Spender?


Doch eine Idee hat er bereits: "Wir möchten gerne etwas errichten, um den Spendern unseren Dank auszudrücken. Vielleicht eine Tafel, in der die Namen eingraviert werden. Oder vielleicht könnte man das auch in die Mauer des neuen Gebäudes installieren."


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