Braunschweig. Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig muss im Abstiegskampf vorerst weiter auf Torhüter und Kapitän Thorben Hoffmann verzichten. Der 26-Jährige zog sich bei einem Trainings-Zusammenprall in der vergangenen Woche eine Hüftverletzung zu und fiel bereits beim Heimspiel gegen Preußen Münster aus.
Nach eingehenden Untersuchungen und Gesprächen mit mehreren Ärzten entschied sich Hoffmann jetzt laut einer Pressemitteilung des Clubs für eine konservative Therapie. Er werde demnach in den kommenden Wochen in München ein gezieltes Rehaprogramm absolvieren.
Belastung nach der Länderspielpause steigern
Planmäßig soll Hoffmann während der Länderspielpause im März die fußballspezifische Belastung steigern und anschließend schrittweise ins Teamtraining zurückkehren können. Schlägt die Behandlung erfolgreich an, ist ein Comeback im April denkbar.
„Nach dem Schock in der vergangenen Woche war es mir sehr wichtig, mir die nötige Zeit zu nehmen und alle Optionen mit den Ärzten zu besprechen. Ich bin zuversichtlich, dass die konservative Behandlung der richtige Ansatz ist, um der Mannschaft schnellstmöglich wieder auf dem Platz helfen zu können. Auch wenn ich zunächst in München bleibe, werde ich in den kommenden Wochen versuchen, die Jungs und insbesondere meine Torwartkollegen bestmöglich zu unterstützen. Bei den Spielen werde ich zudem vor Ort sein“, sagt Thorben Hoffmann.

