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Historische Parkanlagen in Kissenbrück werden wiederhergestellt

von Julia Seidel


Die Arbeiten an der Lindenallee sind im vollen Gange. Bald werden die ersten Bäume gepflanzt. Fotos: Julia Seidel
Die Arbeiten an der Lindenallee sind im vollen Gange. Bald werden die ersten Bäume gepflanzt. Fotos: Julia Seidel Foto: Julia Seidel

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20.02.2019

Kissenbrück. In den Parkanlagen des Rittergutes Kissenbrück finden zur Zeit Wiederherstellungsarbeiten statt. Betroffen davon sind die Lindenallee bis hoch zur Statue der frommen Johanna sowie der Schneckenberg. Hier soll eine Anpassung an den ursprünglichen Schlosspark stattfinden, wie Eigentümerin Franziska Bennecke auf Nachfrage unserer Redaktion berichtet.


Momentan erinnern die ehemaligen Parkanlagen des Schlosses Hedwigsburg an einen gewöhnlichen Forst. Während das Schloss im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört wurde, kann das geschulte Auge heute noch die ursprüngliche Gestalt der Anlagen erahnen. Um die Wiederherstellung einer vierreihigen Lindenallee sowie des "Schneckenberges" voranzutreiben, solange noch ein paar der ursprünglichen Eckbäume vorhanden sind, hat sich Franziska Bennecke, Eigentümerin des Rittergutes, Unterstützung durch den Landschaftsarchitekten Kai-Uwe Grahmann geholt. Dieser habe den Kontakt zum Amt für Denkmalpflege hergestellt.


Bald kann die fromme Johanna wieder entlang einer grünen Allee blicken. Foto:



Mit der Zusage des Amtes für Denkmalpflege wurden weitere Förderer mit ins Boot geholt. Unter anderem seien dies der Asse-Fond, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sowie die Niedersächsische Gesellschaft zur Erhaltung historischer Gärten, die auch Bauträger dieses Projektes ist.

Das wird gemacht:


Die "vierreihige Lindenallee mit grünem Teppich" mit einer Grünfläche in der Mitte sowie einem Weg hoch und Weg runter solle wieder in ihren Ursprung zurück versetzt werden. Am oberen Ende der Lindenallee steht eine Statue der frommen Johanna mit ihrem Löwen als Allegorie der Kraft. Von dieser aus habe man früher bis zum Schloss blicken können. Die ersten Pflanzlöcher für die neuen Bäume seien schon gegraben und die Pflanzung könne bald beginnen. Die Neuanlage der Wege werde jedoch aller Voraussicht nach nicht stattfinden.


So könnte die Lindenallee bald wieder aussehen. Foto:



Der Schneckenberg am Rande der Allee soll aus zwei Hainbuchenschnecken bestehen, die auf den Berg führen. Diese, als Schnecke angeordneten Wege, sollen von Hainbuchen gesäumt sein und waren ebenfalls ein Bestandteil des früheren Lustgartens. Die Wege für dieses Projekt seien bereits abgesteckt und die Tragschicht aufgetragen.


Der Schneckenberg besteht aus zwei Wegen mit Hainbuchenhecken. Foto:



Bis Ende März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.


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