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Höhere Kosten für Kulturvermittlungspreis

von Anke Donner


Auch in diesem Jahr soll der Kulturvermittlungspreis der Stadt verliehen werden. Die Kosten dafür werden sich erhöhen. Foto: Jan Borner
Auch in diesem Jahr soll der Kulturvermittlungspreis der Stadt verliehen werden. Die Kosten dafür werden sich erhöhen. Foto: Jan Borner Foto: Jan Borner

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08.02.2017

Wolfenbüttel. Im vergangenen Jahr wurde erstmalig der Preis für Kulturvermittlung verliehen. Und auch in diesem Jahr soll der Preis wieder vergeben werden, dafür sollten 18.000 Euro in den Haushalt eingestellt werden. Nun soll noch einmal an der Kostenschraube gedreht werden.


Laut einer Verwaltungsvorlage, über die am 16. Februar im Ausschuss für Kultur, Tourismus und Städtepartnerschaften beraten werden soll, sollen sich die Kosten um 1.400 Euro auf insgesamt 19.400 Euro erhöhen. Begründet werden die höheren Kosten damit, dass nach Abstimmung mit der Bundesakademie die erste Vergabe evaluiert und das Konzept an einigen Stellen angepasst werden musste. Um den gesamten Prozess der Preisvergabe zukünftig spannender gestalten zu können und auch die Würdigung der Preisträger stärker in den Vordergrund zu stellen, werden nun einige konzeptionelle Änderungen vorgeschlagen, die teilweise auch Auswirkungen auf die Gesamtfinanzierung des Projektes haben sollen.

Preisgelder wurden überarbeitet


In der Kritik einiger Ratsmitglieder habe unter anderem das Verhältnis zwischen Administrationskosten und den vergebenen Preisgeldern gestanden. Um hier Abhilfe zu schaffen und darüber hinaus das hohe Engagement der teilnehmenden Kulturschaffenden zu würdigen, schlägt die Verwaltung einige Änderungen vor. So soll es zehn nominierte Projekte geben, die alle im Rahmen der Preisverleihung vorgestellt werden.Erst im Lessingtheater sollen die drei Preisträger bekannt gegeben. Jedes der drei Projekte soll in diesem Jahr2.000 Euro erhalten. Im Vorjahr wurden die Preise in einer Staffelung vergeben. Hier erhielt der erste Platz 3.000 Euro, der zweite Platz 2.000 Euro und der dritte Platz 1.000 Euro. Zudem soll es einen Publikumspreis mit einem Preisgeld von 1.000 Euro geben. Die Stimmabgabe soll imVorfeld über Postkarten oder das Internet erfolgen.Die übrigen sieben Nominierten erhalten eine Anerkennungsprämie von 200 Euro. Durch die zusätzliche Anerkennungsprämie erhöht sich der Gesamtbetrag um 1.400 Euro.

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