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Holzmoor Braunschweig: Rat macht Weg für 650 Wohneinheiten frei



Holzmoor: Rat macht Weg für 650 Wohneinheiten frei

Durch die Ausnutzung vorhandener, beziehungsweise durch den Ausbau weiterer sozialer und technischer Infrastruktur könne hier ein optimales Wohnangebot für verschiedene Bevölkerungsgruppen geschaffen werden.

von Anke Donner


Symbolfoto
Symbolfoto Foto: Pixabay

Braunschweig. In der heutigen, letzten Sitzung des alten Rates, hat das Gremium dem Bebauungsplan „Holzmoor-Nord“ zugestimmt. Damit machte der Rat den Weg für den Neubau von 650 Wohneinheiten frei.



Auf einer Fläche von 10,4 Hektar zwischen Im Holzmoor, Grüner Ring, Wabe, Duisburger Straße, Wuppertaler Straße und Ruhrstraße kann ein privater Investor rund 650 Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau errichten. Der Rat hat heute am dem entsprechenden Bebauungsplan "Holzmoor-Nord" zugestimmt.

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Eine breite, durchgehende Grünverbindung zwischen dem westlichen Naturraum der Wabe und der Bevenroder Straße wird geschaffen, die sich östlich der Bevenroder Straße bis in die freie Landschaft im Schuntertal hin fortsetzt. Sie soll mehrere Funktionen erfüllen: Öffentliche Parkanlage für Freizeit und Erholung, Kinderspiel- und Jugendspielflächen, Biotopverbundachse, Luftleitbahn und potenzieller Korridor für eine Stadtbahnstrecke sowie für den Radschnellweg Braunschweig-Wolfsburg. Dem Klimaschutz tragen Dachbegrünung sowie neue Standards im Städtebaulichen Vertrag unter anderem bei der Energieeffizienz Rechnung.

Gute Voraussetzungen


Das Gebiet bietet hervorragende Rahmenbedingungen durch die vorhandene Infrastruktur mit Schule, Kita und Nahversorgung in unmittelbarer Nähe. Zusätzlich sollen im Quartier weitere Kita-Angebote etabliert und über das ausgebaute Rad- und Fußwegenetz neue Anbindungen für den ganzen Stadtteil an die Wabeniederung geschaffen werden.



Oberbürgermeister Ulrich Markurth: "Der Rat hat den Weg frei gemacht für eine große Zahl weiter dringend benötigter Wohnungen in unserer Stadt. Sie werden gebaut, indem Brachflächen neu genutzt und bestehende Wohngebiete nachverdichtet werden, so wie es das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) vorsieht. Es werden vor allem Mietwohnungen in flächensparender Bauweise entstehen, und 20 Prozent wird sozialer Wohnungsbau sein, wie wir es bei B-Planverfahren vorschreiben."


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