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Hoppla, schon wieder ein Riesenei!

von Max Förster


Nach diesem 184 Gramm schweren Ei kann sich die Familie Meyne bereits über ein zweites, noch größeres Rekordei freuen. Foto: Max Förster
Nach diesem 184 Gramm schweren Ei kann sich die Familie Meyne bereits über ein zweites, noch größeres Rekordei freuen. Foto: Max Förster Foto: Max Förster

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16.03.2016


Wolfenbüttel. Kaum zu glauben: Gerade mal zwei Wochen ist es her, dass Familie Meyne unserer Online-Tageszeitung ein rekordverdächtiges Ei von 184 Gramm präsentierte (regionalHeute.de berichtete). Nun fand Ingrid Meyne ein weiteres Ei, dass sogar noch um 25 Gramm schwerer ist.

Jeden Abend holt Ingrid Meyne die Eier aus dem Legekasten. Bei ihrem jüngsten Fund habe sie richtig Stielaugen bekommen, erklärte sie, "schon wieder so ein großes Ei. Mir wurde ganz komisch und ich habe weiche Beine bekommen", erklärte sie. Ein riesiges Ei sei schon aufregend gewesen, aber bei dem zweiten habe sie sich richtig erschrocken. Ob da wohl noch mehr Giga-Eier kommen? Ehemann Günther Meyne könne sich das gut vorstellen. "Ich habe schon nach dem ersten Riesenei zu meiner Frau gesagt, 'pass' mal auf, da kommt noch eins'", so Günther Meyne.

Talent beim Eierlegen


Der Hype um die sonderbaren Rieseneier ist groß. 15 Zeitungen und Fernsehsender seien bereits bei den Meynes zu Hause gewesen, um sich die großen grünen Eier anzuschauen. Wie es kommt, dass eines ihrer Hühner beim Eierlegen besonders talentiert zu sein scheint, könne sich das Ehepaar nicht erklären. Schließlich bekommen die Hühner ganz normales Essen, wie etwa Korn, Salat oder Tomaten. Manchmal gibt es auch Bananen oder Weintrauben, erklärte Ingrid Meyne. Auch könne man nicht genau sagen, von welchem Huhn die Eier stammen, denn verletzt sei keines der Hühner, sagte sie. Da es sich um ein grünes Ei handelt, könne man die Wahrscheinlichkeit aber zumindest auf fünf bis sechs Grünleger-Hühner einschränken.

Ab ins Museum


Das erste Ei befindet sich bereits im Naturhistorischen Museum in Braunschweig. Da soll dann auch das zweite 209 Gramm schwere Ei hingehen. Am Montag soll das Ei dann abgeholt und von Fachleuten untersucht werden. Laut Aussagen von Ingrid Meyne soll es sich wohl bei dem ersten Ei um eine Art Doppelei gehandelt haben. Demnach habe sich in dem Riesenei ein kleineres ping-pong-großes Ei befunden. Das bestätigte auch das Naturhistorische Museum in Braunschweig auf Anfrage von regionalHeute.de.

Aktualisiert (15.40 Uhr):


Dr. André Koch vom Naturhistorischen Museum erklärt das Phänomen des Doppel-Eis so: "laut meiner Recherche resultiert das Phänomen des doppelten (Hühner-)Eis aus dem Steckenbleiben eines heranwachsenden Eis im Eileiter der Henne. Ein folgendes Ei umschließt dann das steckengebliebene Geschwisterei während der Ausbildung der harten Eischale und mutiert so zum „Riesen-Doppel-Ei“. Beide enthalten jeweils einen Eidotter. Diese seltene Fehlbildung kommt schätzungsweise nur einmal unter 2.000.000 Eiern vor. Häufiger kommt es zur Ausbildung von zwei Eidottern in einer Schale, was Zwillingen entspricht."

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