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Ich will raus! - Ab ins Nirgendwo der Sahara



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Ich will raus! - Ab ins Nirgendwo der Sahara

von Sandra Zecchino


Nichts wie weg. Fotos/Video: Sandra Zecchino, Musik: "Inside Out" cc by Simon Waldram Foto: Sandra Zecchino

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Jedes Jahr das Gleiche: Das Tageslicht wird Mangelware, alles ist grau in grau und es wird ungemütlich kalt. Und jedes Jahr die gleiche Sehnsucht: Einfach auswandern und keinen Winter mehr in Deutschland ertragen müssen. Meine Idee: Einfach die Klamotten in den Land Rover und ab auf Weltreise #träum



Das wäre so schön, aber wenn ich ehrlich bin, fehlt mir dafür leider der Mut. Doch glücklicherweise steht im Kalender ein zweiwöchiger Tripp in die tunesische Sahara, also wird der Land Rover doch beladen und es geht raus aus der deutschen Wintertristesse, weg von dem Kommunikationswahn Handy und Internet und ohne Zugang zum Informationsüberfluss. Einfach nur Weite, Einsamkeit ... und natürlich die Aufregung des Offroadens.

Nach viereinhalb Tagen Anfahrt und dem Durchqueren der Region der Wüste, die Pauschaltouristen vorgeführt bekommen, war sie dann endlich da: Die Sahara, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Hohe Sanddünen, absolute Einsamkeit und ein unvorstellbarer Blick in die Weite. Der Tagesablauf wird schnell zu einem lieb gewonnenen Trott zwischen Routine und besonderen Eindrücken:


Morgens mit noch klammen Gliedern gerade aus dem Zelt gekrochen und den ersten Kaffee in der Hand die über der Wüste aufgehenden Sonne beobachten, das lässt die Vorfreude auf einen Tagen in den Dünen erwachen. Anschließend geht es stundenlang bergauf und -ab: Dauerachterbahn ohne Schienen, egal ob über meterhohe Steigungen, wo sich erst nach dem Erklimmen erkennen lässt, was dahinter ist, oder durch steile Abfahrten, die teilweise fast 50 Meter senkrecht nach unten gehen. Abends, wenn die Entscheidung für den Rastplatz getroffen wurde, hieß es "Erst mal Ankern". Bevor die Zelte aufgebaut und das Holz für das Lagerfeuer gesammelt wurden, wurde gemeinsam mit einem Bier in der untergehenden Sonne das Besondere jedes Augenblicks in der Wüste genossen.

Doch so schön die Zeit auch war, da ich mich nicht getraut hatte, auf Weltreise zu gehen, hieß es irgendwann Abschied zu nehmen. Aber nicht, ohne doch noch eine Touristenattraktion in der Sahara mitzunehmen: Im berühmten Desert Cafe musste ich dann doch regionalHeute.de verewigen ;)

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