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IG Metall startet Umfrage für den guten Zweck



Braunschweig

IG Metall startet Umfrage für den guten Zweck


Die IG Metall zeigt nicht nur bei den Streiks Solidarität. Foto: Robert Braumann
Die IG Metall zeigt nicht nur bei den Streiks Solidarität. Foto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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Braunschweig. Die IG Metall hat am 16. Januar 2017 eine bundesweite Befragung der Beschäftigten zur persönlichen Arbeitssituation gestartet. Für die Gewerkschaft stehen die Beteiligung von Beschäftigten - Mitglieder und Nichtmitglieder - sowie Studierende im Mittelpunkt.



„Flexible Arbeitszeiten mit kurzfristigen Änderungen, zunehmendes längeres Arbeiten sowie permanente Erreichbarkeit durch mobiles Arbeiten sind die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt. Wir wollen von den Beschäftigten erfahren: Wo hakt es bei ihren Arbeitszeiten? Welche Wünsche gibt es, um Arbeit und Leben besser vereinbaren zu können?“, erklärte Eva Stassek, 1. Bevollmächtigte der IG Metall Braunschweig. Neben der Arbeitszeit setzt die Befragung den zweiten Schwerpunkt auf allgemeine politische Themen. Die IG Metall will sich so mit dem Votum der Beschäftigten am diesjährigen Bundestagswahlkampf beteiligen und ihre Wünsche, Ziele und Vorstellungen für eine arbeitnehmerorientierte Politik und den Sozialstaat öffentlich bekräftigen und einbringen.

Spende bei jedem ausgefüllten Fragebogen


Die Beschäftigtenbefragung wird bis zum 26. Februar 2017 bundesweit in rund 13.700 Betrieben durchgeführt. In der IG Metall Geschäftsstelle Braunschweig, zu deren Organisationsbereich auch Betrieb in Wolfenbüttel zählen, können sich Beschäftigte aus 37 Betrieben an der Umfrage beteiligen. „Mit der Beantwortung setzen sich die Beschäftigten zugleich für einen guten Zweck ein. Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendet die IG Metall einen Euro für ein regionales soziales Projekt in Braunschweig oder Wolfenbüttel und steht somit für gelebte Solidarität“, sagte Stassek. „Als IG Metall Braunschweig möchten wir mit dieser Umfrage viele Mitglieder und Beschäftigte an der Weiterentwicklung wichtiger Projekte beteiligen. Die Ergebnisse der Befragung sind ein wichtiger Ausgangspunkt für die gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb, um unser Handeln sowohl vor Ort als auch bundesweit noch genauer an den Interessen der Beschäftigten auszurichten“, so Stassek weiter.


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