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IGS Lengede führt ersten digitalen Elternsprechtag durch

Die Planungen begannen vor einem halben Jahr. Dafür hat die Schule 8.000 Euro investiert.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Pixabay

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16.11.2020

Lengede. Am Donnerstag, 5. November sowie am Donnerstag, 12. November fand an der IGS Lengede der erste digitale Elternsprechtag statt. Nur wenige Eltern nutzten als Alternative zum Video-Gespräch das Angebot, auch vor Ort mit Lehrkräften ins Gespräch zu kommen. Die Gesprächstermine konnten online gebucht werden, wie die IGS Lengede in einer Pressemitteilung berichtet.



„Hohe Priorität hatten für uns einfache Bedienbarkeit und Flexibilität“, erläutert Schulleiter Jan-Peter Braun. Um auf eine kurzfristig geänderte Pandemiesituation oder ein neues Infektionsschutzgesetz reagieren zu können, hätten die Eltern auch nach der Terminfestlegung die Möglichkeit gehabt, den gewünschten Gesprächsort – vor Ort oder Online – zu ändern oder das Gespräch abzusagen. Fiel die Wahl auf das Video-Gespräch, so sei ein Link versandt worden, auf den die Eltern zum gewählten Gesprächszeitpunkt lediglich klicken mussten.

Doch nicht nur für Eltern sollte der Weg zum Online-Gespräch möglichst einfach sein. „Unser Ziel war es, den Verwaltungsaufwand gegenüber der bisherigen analogen Terminvereinbarung deutlich zu reduzieren“, so Braun. Gelungen sei dies, in dem der gesamte Terminbuchungs- und Umbuchungsprozess, einschließlich dem Eintragen der Termine in den digitalen Lehrer-Kalender sowie in die Video-Meeting-Lösung, vollständig automatisiert wurde.

8.000 Euro investiert


Die Schule entschied sich für das auf der Cloudlösung Nextcloud aufgesetzte Video-Meeting-Tool Talk. Da Nextcloud sowohl vom französischen Innenministerium als auch von dem Informationstechnikzentrum des Bundes eingesetzt werde, seien höchste Datenschutzstandards sichergestellt, so die Schule. „Unsere Server waren jedoch nicht in der Lage, bis zu 80 zeitgleiche Video-Gespräche mit mehr als 160 Teilnehmern störungsfrei zu bearbeiten“, so Knobel. Die Schule habe daraufhin ihren Investitionsschwerpunkt geändert und 5.000 Euro in einen weiteren Server investiert. Die sich auf 3.000 Euro belaufenden Kosten für Installation und Anpassung habe die Schule über den Digitalpakt abgerechnet.

Auch zukünftig möchte die Schule den Eltern ein Online-Gespräch als Alternative zu einem Gespräch vor Ort ermöglichen.


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