In Braunschweigs Nordstadt entstehen 110 neue Wohneinheiten

Die Braunschweiger Baugenossenschaft realisiert neue Bauprojekte am Nordanger. Im Lampadiusring wurde der "erste Spatenstich" gesetzt.

Kürzlich fand der "erste Spatenstich" statt.
Kürzlich fand der "erste Spatenstich" statt. Foto: BBG / Andreas Rudolph

Braunschweig. Das Caspari-Viertel im Norden Braunschweigs wächst weiter: Mit dem Herbst beginnt ein neuer Bauabschnitt am Nordanger. Dafür werden ab sofort im Lampadiusring neue Wohnungen entstehen. Zu Beginn des nächsten Jahres folgen dann weitere Wohnungen in der Montgolfierstraße. Diese Bauprojekte der Braunschweiger Baugenossenschaft eG (BBG) sollen mit Wohnungsbaufördermitteln des Landes Niedersachsen sowie einem städtischen Zuschuss öffentlich gefördert werden. Das berichtet die BBG in einer Pressemitteilung.

Über 100 neue Wohnungen


Zukünftig sollen im Caspari-Viertel am Lampadiusring 53 und in der Montgolfierstraße 57 neue Wohnungen entstehen. BBG-Prokurist und Technischer Leiter Michael Gorschlüter freut sich auf das Vorhaben: „Für uns ist das ein wichtiges Projekt – ich freue mich, dass wir nun den Spatenstich setzen konnten.“ Während im Lampadiusring bereits die Bagger rollen, ist der Baubeginn für den zweiten Bauabschnitt in der Montgolfierstraße für das erste Quartal des kommenden Jahres geplant. Das Bauprojekt im Lampadiusring soll bis Frühjahr 2023 fertiggestellt sein. Es werden überwiegend Zwei-Zimmerwohnungen entstehen. Darüber hinaus aber auch Drei- und Vier-Zimmerwohnungen, um so den vielfältigen Ansprüchen der zukünftigen Mieter gerecht zu werden. Dafür investiert die Braunschweiger Baugenossenschaft rund 30 Millionen in die Stadtentwicklung und die damit verbundene Lebensqualität ihrer Mitglieder.

Um Mitgliedern in den unterschiedlichsten Lebenslagen den Bezug einer Neubau-Wohnung zu ermöglichen, sollen 80 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert sein. Dirk Sievers, Prokurist und Geschäftsbereichsleiter des Bestandsmanagements, sieht darin auch die genossenschaftliche Verantwortung der BBG weiteren bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Er wünscht sich „eine bunte Mischung an Nachbarschaften“, denn dies macht für ihn ein modernes Stadtquartier aus. Vor allem sind kleinere Wohnungen geplant, die auch langfristig bezahlbar seien. So soll die künftige Warmmiete für eine geförderte Wohnung mit etwa 46 Quadratmetern bei ungefähr 460 Euro (zuzüglich Stromkosten) liegen. Mit diesen Neubauwohnungen bietet die BBG auch eine Alternative für ihre Genossenschaftsmitglieder, die eine Wohnung ohne Barrieren suchen.

Komfortables und nachhaltiges Wohnen


Die zuständigen Architektinnen für das Bauprojekt, Renate Hoitz und Ute Meyer-Hoitz vom Braunschweiger Architekturbüro A48, wurden von der BBG gezielt ausgewählt, da sie bei ihrer fachlichen Ausrichtung besonders viel Wert auf Nutzbarkeit legen und die Bedürfnisse zukünftiger Bewohner bei der Planung und Gestaltung bedenken. So würden die zukünftigen Gebäude über eine durchdachte Ausstattung verfügen, die sowohl komfortables, als auch nachhaltiges Wohnen ermögliche. Jedes Geschoss der Wohnkomplexe ist durch Aufzüge verbunden, wodurch ein ebenerdiger Zugang gewährleistet wird. „So werden die Wohnungen jeder Altersklasse gerecht und können so auch das alltägliche Leben erleichtern, zum Beispiel für Familien und Mitglieder mit einer Behinderung“, so Sievers. Für zusätzlichen Wohnkomfort sorgen Balkone die zur Ausstattung jeder der Wohnungen gehören. Um das Wohlbefinden für die zukünftigen Bewohner abzurunden und die optimale Grundlage für das individuelle Zuhause zu schaffen, werden alle Wohnungen mit Bodenbelägen versehen und malerfertig gestrichen vermietet.

Nachhaltigkeit habe für die BBG einen hohen Stellenwert. Die neuen Bauprojekte im Nordanger würden daher viele unterschiedliche grüne Aspekte berücksichtigen: Dafür sorgten unter anderem Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern mit integriertem Batteriespeicher, energieeffiziente Gebäudehüllen, die geplante Dachbegrünung in Teilbereichen und eine Rigolen-Versickerung für Niederschlagswasser. Zudem unterstütze die BBG ihre Mitglieder im Bereich der nachhaltigen Mobilität durch die Bereitstellung von Vorrichtungen für die Ladeinfrastruktur von E-Autos in den Tiefgaragen und sicheren Fahrradabstellplätzen im Gebäude. Weitere Informationen zu den aktuellen Projekten der Braunschweiger Baugenossenschaft sind unter www.baugenossenschaft.de und im BBG-Journal zu finden.


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