Region. Verschiedenste Gedenktage begleiten uns durch das Jahr. Manche von ihnen haben einen ernsten Hintergrund, einige wirken aber auch durchaus kurios. Zu den bekannteren zählen der Welttag des Buches im April, der Weltlachtag im Mai und der Weltkindertag im September. Am heutigen 16. Januar steht uns aber ein besonders außergewöhnlicher Tag ins Haus, denn heute ist der Welt-Nichts-Tag.
Während beispielsweise beim Denkmaltag die Intention relativ klar sein dürfte, verhält es sich beim Nichts-Tag dann doch etwas anders. Hat sich da jemand einen Scherz erlaubt oder ist dieser Tag gar Ausdruck philosophischer Gedankengänge? Nichts dergleichen, denn die Antwort ist viel banaler: Wer diesen Tag angemessen feiern will, sollte einfach – richtig – nichts tun. Seinen Ursprung hat der Aktionstag in den USA, wo er bereits seit den frühen 1970er Jahren begangen wird. Er wurde damals ins Leben gerufen, um die Menschen daran zu erinnern, eine Pause vom Alltag zu machen. Nicht verwechseln sollte man ihn im Übrigen mit dem "Alles-oder-nichts-Tag", der erst Ende Juli stattfindet.
Auszeit vom Alltag
Die meisten Menschen dürften das Gefühl wohl kennen: Allzu oft sehnt man sich im stressigen Alltag zwischen Arbeit und familiären Verpflichtungen danach, einfach mal keine Termine zu haben. Genau da soll dieser Tag Abhilfe schaffen: Auch wenn es manchmal schwerfällt, einfach mal Fünfe gerade sein zu lassen und nichts zu tun, kann so eine kleine Auszeit durchaus guttun.
So kann man den Tag angemessen zelebrieren
Wer heute arbeiten muss, kann mit einfachen Mitteln trotzdem dem Nichtstun frönen – zum Beispiel, indem man sich heute selbst einen Tag digitales Detox verordnet. Ein paar Stunden zu verbringen, ohne beispielsweise Kommentare in sozialen Netzwerken zu lesen, spart nicht nur wertvolle Zeit, sondern schont auch die Nerven. Auch mit einem kleinen Waldspaziergang ohne Zeitdruck nach Feierabend oder einem gemütlichen Abend auf dem Sofa mit einem guten Buch, dem Lieblingssnack und einer Tasse Tee kann man die Seele baumeln lassen.
Wem das alles noch zu viel Aktivität ist, der kann sich auch einfach seinen Tagträumen hingeben oder die Vögel im Baum vor dem Fenster beobachten. Grußkarten und Präsente braucht es zu diesem speziellen Anlass übrigens auch nicht: Traditionell wird an diesem Tag nichts verschenkt.

