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In Peine wird immer häufiger gestritten

von Eva Sorembik


Die Streitquote liegt in Peine bei 24,4 Prozent. Symbolfoto: Thorsten Raedlein
Die Streitquote liegt in Peine bei 24,4 Prozent. Symbolfoto: Thorsten Raedlein

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21.02.2018

Peine. Die Deutschen streiten gerne - und immer häufiger. Das geht aus dem Streitatlas der Advocard Rechtsschutzversicherung hervor. Besonders streitlustig sind Delmenhorster mit knapp 34 Streitfällen pro 100 Einwohner. Der Landkreis Peine liegt mit einer Intensität von 24,4 Streitfällen pro 100 Einwohnern im Mittelfeld.



Ausgewertet hat die Rechtsschutzversicherung nach eigenen Angaben 1,7 Millionen Fälle aus dem Jahr 2016. Dabei fällt auf das sowohl deutschlandweit als auch in unserer Region häufiger gestritten wird als noch vor zwei Jahren. Waren es 2014 im Bundesdurchschnitt noch 22,3 Streitfälle pro 100 Einwohner, stieg die Zahl der Streitfälle im Jahr 2016 auf 25,1 an.

Peineliegt mit einer Streitquote von 24,4Prozent (2014: 23,8 Prozent) leicht unterdem Bundesdurchschnitt. Die "Zoffhochburgen" der Region sind Wolfenbüttel (26,7 Streitfälle pro 100 Einwohner) undSalzgitter (26,4 Streitfälle pro 100 Einwohner). Zum Vergleich: Im "friedlichsten" Landkreis der Region, Helmstedt, schlagen nur 21,7 Streitfälle pro 100 Einwohner zu Buche. Tendenz sinkend.

Warum streiten die Peiner?


Doch warum kommt es so häufig zum Zoff? Auf Platz eins der Streitgründe steht sowohl deutschlandweit als auch in Peinedas Privatleben. In 41,6Prozent der Fälle kommt es bei den Peinernlaut der Studie zum Krach in Familienangelegenheiten wie Scheidung und Trennung, zu Erbstreitigkeiten und Ärger bei Reisemängeln. An zweiter Stelle liegen Streitigkeiten im Straßenverkehr (31 Prozent). Aber auch Ärger im Job und Nachbarschaftsstreitigkeiten im Bereich „Mieten und Wohnen“ beschäftigen die "Streithähne".

Bei fast jedem dritten Streit geht es um Streitwerte über 2.000 Euro. Außerdem werden die Peinerimmer streitlustiger: Laut des Streitatlases dauern 42,5Prozent der Fälle länger als ein Jahr.


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