Wolfenbüttel

Indirekte Maskenspende: Beschäftigungsangebote für Senioren angeschafft

Die Masken wurden verkauft. Der Erlös kam nun der Seniorenbetreuung Schloss Schliestedt zu Gute.

Von links: Ergotherapeutin Ina Halbe, Pflegekraft Leons und Maskennäherin Bianca Marschall im Kreise einiger Bewohner der Seniorenbetreuung Schloß Schliestedt vor den angeschafften Bingo- und Dartspielen sowie den Büchern auf dem Wagen.
Von links: Ergotherapeutin Ina Halbe, Pflegekraft Leons und Maskennäherin Bianca Marschall im Kreise einiger Bewohner der Seniorenbetreuung Schloß Schliestedt vor den angeschafften Bingo- und Dartspielen sowie den Büchern auf dem Wagen. Foto: Seniorenbetreuung Schloß Schliestedt

Artikel teilen per:

14.06.2020

Schliestedt. Die Schliestedter Bürgerin Bianca Marschall ist mit dem Alten- und Pflegeheim Schloß Schliestedt schon seit Jahren vielschichtig durch Besuche und familiäre Kontakte verbunden. Auch in diesen coronabedingten Zeiten nehmen die Einwohner des kleinen Schöppenstedter Ortsteils regen Anteil und unterstützen „ihr Schloß“ wo sie können, damit es den alten Menschen und den Mitarbeitenden möglichst gut geht. Bianca Marschall hat sich ziemlich zu Beginn der Pandemie an die Nähmaschine gesetzt und für sich und ihr Umfeld Masken genäht. Ihre Modelle erfreuten sich großer Beliebtheit und so entstand die Idee, diese Masken außerhalb des direkten persönlichen Umfeldes an einigen Ausgabestellen in der Schöppenstedter Umgebung gegen einen freiwilligen Obolus anzubieten. Dieses Geld wollte Bianca Marschall aber nicht für ihre Arbeit einnehmen, sondern sie stellte die stolze Summe der Seniorenbetreuung Schloß Schliestedt zur Verfügung und in Absprache mit der Ergotherapeutin Ina Halbe wurden einige Spiele und Bücher zur Beschäftigung und Betreuung für die fünf Häuser auf dem 8,9 Hektar großen Gelände angeschafft. Dies teilt die Seniorenbetreuung Schloß Schliestedt mit.


Gerade jetzt in der Coronazeit würden die Beschäftigungsangebote dezentral als Einzelbetreuung oder in Kleingruppen stattfinden und dafür werde in jedem der Häuser mehr Beschäftigungsmaterial zum Einsatz gebraucht. Für einige Dinge wie Bingo und Dart müssten die Mitarbeitenden dank der Initiative von Bianca Marschall die Utensilien jetzt nicht mehr übers ganze Gelände tragen, sondern könnten es in jedem Haus der Gesamteinrichtung vorhalten.


zur Startseite