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Industriegeschichte der Stadt Braunschweig: Museum sucht Exponate



Braunschweig

Industriegeschichte der Stadt Braunschweig: Museum sucht Exponate

Um die geplante Dauerausstellung zur Braunschweiger Industriegeschichte vervollständigen zu können, bittet das Museumsteam die Braunschweiger, Ausstellungsstücke zur Industriegeschichte der Braunschweiger Region als Dauerleihgabe oder Schenkung zur Verfügung zu stellen.

Die Ausstellung soll im Gaußsaal des Altstadtrathauses zu sehen sein. Archivbild.
Die Ausstellung soll im Gaußsaal des Altstadtrathauses zu sehen sein. Archivbild. Foto: Dontscheff

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Braunschweig. Braunschweiger Unternehmen schrieben in vielen Bereichen Geschichte. Heute erinnert an manche einstigen großen "Leitsterne" der Braunschweiger Industriegeschichte nur wenig. Das Städtische Museum will das nun ändern. Das Museum erarbeitet derzeit eine neue Dauerausstellung zur Braunschweiger Industriegeschichte im Gaußsaal des Altstadtrathauses. Um die Schau vervollständigen zu können, bittet das Museumsteam die Braunschweiger, Ausstellungsstücke zur Industriegeschichte der Braunschweiger Region als Dauerleihgabe oder Schenkung zur Verfügung zu stellen. Von besonderem Interesse sind für das Museum unter anderem Objekte, die mit Unternehmen des Braunschweiger Maschinenbaus verbunden sind. Dies teilt die Stadt Braunschweig mit.



Die Kuratorinnen und Kuratoren würden sich unter anderem Modelle, Zeichnungen und Maschinenbauteile der Firmen MIAG, BMA, Wilke-Werke, Luther-Werke, Karges und Hammer und weiterer mehr wünschen. Von besonderer Bedeutung für das Städtische Museum seien auch Exponate zur Arbeitergeschichte. "Wir möchten ein möglich genaues Bild vom Leben und Arbeiten der Menschen in Braunschweig für das frühe 20. Jahrhundert und davor zeichnen. Damit möchten wir auch die heute namenlosen Arbeiterinnen und Arbeiter würdigen, die den Ruhm der Braunschweiger Industrie begründeten", so Christina Axmann, Kuratorin der Ausstellung. Willkommen seien der Ausstellungsmacherin Gegenstände des alltäglichen Lebens wie Kleidung oder Kleinmobiliar, Dokumente zur Arbeit in den Fabriken wie Werksausweise, Arbeitskleidung, Lohntüten, Stempelkarten, Gesellenbriefe, Mitarbeiterzeitungen, Werkzeuge, Stempeluhren, Dokumente zu Gewerkschaften und Parteien.

Museumsdirektor Dr. Peter Joch sei von der kommenden Schau begeistert: "Mit der regionalen Industriegeschichte werden wir wichtige Facetten der Braunschweiger Identität vermitteln. Ich freue mich auf spannende Geschichten und erstaunliche Objekte, auf technische Visionen und bewährte Alltagsgegenstände."

Wer ein historisches Objekt zur Verfügung stellen möchte, werde gebeten, bis zum 9. Juli Fotos davon inklusiv vorhandener Informationen dazu per E-Mail an museum@braunschweig.de oder per Post an Antje Göttel, c/o Städtisches Museum, Steintorwall 14, 38110 Braunschweig jeweils mit dem Betreff "Industriegeschichte". Das Museum melde sich dann zum weiteren Vorgehen.


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