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Info-Aktion in der City: Auch Pedelec-Fahren will gelernt sein

von Alexander Dontscheff


Olaf Danell testete ein Pedelec und zeigte sich hinterher begeistert. Fotos: Alexander Dontscheff
Olaf Danell testete ein Pedelec und zeigte sich hinterher begeistert. Fotos: Alexander Dontscheff

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31.08.2019

Wolfenbüttel. Ähnlich wie der benachbarte Stand der Stadtverwaltung hatte auch die Pedelec-Aktion der Verkehrswacht am Samstagvormittag etwas unter dem heißen Wetter zu leiden. Der Andrang sei eher mäßig, befand Hans Bode von der Verkehrswacht Wolfenbüttel vor Ort. Dennoch fanden sich einige interessierte Bürger, die Informationen rund um das Fahrrad mit Elektroantrieb suchten oder eines Probe fahren wollten.


"Es macht richtig Spaß, man fährt fast ohne eigenen Kraftaufwand", befand zum Beispiel Olaf Danell nach seiner Testfahrt mit einem Pedelec. Die Test-Räder wurden von der Firma Fahrrad Henze zur Verfügung gestellt. Wie Mitarbeiter Jan-Hendrik Kunz berichtete, hätten die meisten Besucher bereits vorher Interesse an einem Pedelec gehabt und nun die Gelegenheit genutzt, gezielte Fragen zu Reichweite und Antrieb zu stellen.

Letzterer sei nicht so ganz ohne, betonte Hans Bode von der Verkehrswacht. "Auch Pedelec-Fahren muss man lernen. Mann muss mit der Technik umgehen können", so Bode. Das 25 Kilogramm schwere Rad sei sehr schnell im Anzug und auch die hydraulischen Bremsen seien sehr intensiv. Die Verkehrswacht plane daher, demnächst eine Pedelec-Ausbildung für Senioren anzubieten.


Lutz Zeidler, Carmen Scholze, Hans Bode (alle Verkehrswacht), Leo Schumann, Jan-Hendrik Kunz (beide Fahrrad Henze) und die Fahrradbeauftragte der Stadt Wolfenbüttel Valerie Dubiel (v. li.). Foto:



Neben dem Verkehrs- und Fahrverhalten von Pedelecsgab es am Infostand aber auch andere Themen. "Wo fehlen noch Radwege, welche Ampeln sollte man anders schalten - viele Fragen kamen heute zur Sprache", berichtete Bode. Ein Thema höre er besonders häufig: Das unerlaubte Fahrradfahren in der Fußgängerzone. Hier könne die Verkehrswacht nur an die Vernunft der Radler appellieren - und an die Polizei, die Beamten häufiger mal zur Kontrolle los zu schicken.


Heute auf einer abgesteckten Flächen erlaubt - ansonsten sorgt das Fahren mit dem Rad durch die Fuzo häufiger für Ärger. Foto:


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