Infos und Ausstellung zur Barmer Theologischen Erklärung

28. Mai 2018
Vor 84 Jahren wurde auf einer freien „Reichssynode“ vom 29. bis 31. Mai 1934 in Wuppertal-Barmen ein Text verabschiedet, der bis heute in der EKD für wegweisend gehalten wird. Foto: Veranstalter
Braunschweig. Mit Filmausschnitten und Hintergrundinformationen wird am 30. Mai im Rahmen von „Mittwochnachmittag an St. Katharinen“ die Barmer Theologische Erklärung vorgestellt. Derzeit befindet sich bis einschließlich 1. Juli in der Katharinenkirche am Hagenmarkt eine moderne Wanderausstellung zu diesem Thema.

Vor genau 84 Jahren vom 29. bis 31. Mai 1934 versammelten sich 138 Kirchenvertreter und weitere Gäste aus dem gesamten Deutschen Reich zu Beratungen über die „die Kirche und ihre Einheit verwüstenden Irrtümer der Deutschen Christen“.

Der Veranstaltungsort dieser Bekenntnissynode Wuppertal-Barmen gab der dort verabschiedeten Erklärung den Namen. Sie wird bis heute bundesweit in allen Evangelischen Landeskirchen für wegweisend gehalten und ist auch Teil der Kirchenverfassung der Braunschweigischen Landeskirche. Eine diesbezügliche Wanderausstellung unter dem Titel „Gelebte Reformation“ ist bis 1. Juli 2018 auf Vorschlag von Landesbischof Dr. Meyns in St. Katharinen zu sehen. Die Einführungsveranstaltung an diesem Mittwoch von 15 bis 17 Uhr wird von den Kirchengemeinden St. Katharinen und St. Magni verantwortet und von der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen gefördert. Die musikalische Gestaltung des Nachmittags am Flügel hat Iouri Kriatchko. Der Eintritt in das barrierefreie Gemeindehaus von St. Katharinen (An der Katharinenkirche 4) ist frei. Im Anschluss an die Veranstaltung im Großen Gemeindesaal mit Kaffee und Kuchen ist die Ausstellung in der Kirche bis 19 Uhr geöffnet. Ein ausführlicher Ausstellungskatalog kann erworben werden.

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