Sie sind hier: Region >

Institut für Regionalgeschichte wird Forschungsstelle der TU



Braunschweig

Institut für Regionalgeschichte wird Forschungsstelle der TU


Das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte. Foto: Archiv/Alexander Dontscheff
Das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte. Foto: Archiv/Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

Artikel teilen per:

Braunschweig. Das Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte (IBRG) unter Leitung von Prof. Dr. Gerd Biegel hat große Verdienste um die Vermittlung von Regionalgeschichte erworben und ist zu einem festen Bestandteil von Stadt und Region geworden. Mitte nächsten Jahres soll es als Forschungsstelle der Fakultät 6 der TU weitergeführt werden.



Wie die Technische Universität Braunschweig mitteilt, haben die Präsidentin der TU Braunschweig, Professorin Anke Kaysser-Pyzalla, der Dekan der Fakultät 6 für Geistes- und Erziehungswissenschaften, Professor Rainer Müller, der Direktor der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Tobias Henkel, und der Gründungsdirektor des IBRG, Professor Gerd Biegel, am heutigen Donnerstag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

„Die Bandbreite geistes-, natur-, ingenieurwissenschaftlicher Kompetenz, die an der TU Braunschweig für Forschung, Lehre und Vermittlung zur Verfügung stehen und für die braunschweigische Regionalgeschichte fruchtbar gemacht werden können, sollen verstärkt gesellschaftlich genutzt werden“, heißt es in der Vereinbarung.

Die Aufgaben:


Das IBRG soll vorrangig die Geschichte des Braunschweiger Landes vom Mittelalter bis heute erforschen und vermitteln. Dazu gehören unter anderem auch die Geschichte der Mobilität, der industriellen Arbeit und des Konsums. Das Institut soll weiterhin einen populärwissenschaftlichen Bildungsauftrag haben und die TU Braunschweig mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern vernetzen. Durch Vorträge, Workshops, Thementage und Bildungsangebote für die interessierte Öffentlichkeit soll regionalgeschichtliche Forschung vermittelt werden. Auch in der universitären Lehre soll das IBRG eine zentrale Vermittlerrolle einnehmen.

Die geplante Struktur:


Die Struktur des IBRG soll aus einem kollegialen Gremium unter Vorsitz des Dekans / der Dekanin der Fakultät für Geistes- und Erziehungswissenschaften und einem Wissenschaftlichen Beirat bestehen. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die Stadt Braunschweig sowie wesentliche wissenschaftliche Einrichtungen sollen im wissenschaftlichen Beirat vertreten sein.

In Anerkennung herausragender Leistung und besondere Verdienste unter anderem um die regionale Geschichtsvermittlung wird Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel als Mitglied auf Lebenszeit in beratender Funktion im wissenschaftlichen Beirat tätig sein. Ihm wird der Ehrentitel Gründungsdirektor verliehen.

Der Zeitplan:


Vor der Gründung als Forschungsstelle der TU Braunschweig müssen noch der Fakultätsrat, der Senat und das Präsidium der Universität zustimmen. Der Gründungsakt soll dann Mitte nächsten Jahres im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung stattfinden.


zur Startseite