Region. Die Niedersächsische Landesregierung setzt auch 2026 ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gelebte Vielfalt: Der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku, startete jetzt gemeinsam mit Ministerpräsident Olaf Lies den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2026.
Bereits zum 17. Mal werden innovative und engagierte Projekte ausgezeichnet, die Integration und Teilhabe in Niedersachsen voranbringen, erklärt der Landesbeauftragte in einer Pressemitteilung. Das Motto „Vielfalt leben, Zivilcourage zeigen – ein starkes Niedersachsen für alle!“ rücke demnach Initiativen in den Mittelpunkt, die sich aktiv für ein respektvolles Miteinander und gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus einsetzen. Besonders gefragt seien dabei Projekte, die demokratische Werte stärken, Begegnungen ermöglichen und Menschen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen.
Preisgelder und Sonderpreise zu vergeben
Der Integrationspreis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Neben den vier Hauptpreisen à 6.000 Euro werden zwei Sonderpreise vergeben: Das Bündnis „Niedersachsen packt an“ und der LandesSportBund Niedersachsen würdigen jeweils ein herausragendes Engagement ebenfalls mit jeweils 6.000 Euro.
Bewerben können sich Initiativen, Institutionen, Vereine, Stiftungen, Kindergärten, Schulen und weitere Akteure, die mit ihrem haupt- oder ehrenamtlichen Einsatz gesellschaftliche Teilhabe fördern und Vielfalt sichtbar machen. Die Bandbreite der möglichen Projekte reicht von sozialen und kulturellen Angeboten über sportliche und künstlerische Aktivitäten bis hin zu ökologischen und quartiersbezogenen Vorhaben.
Die Bewerbung läuft online über https://www.niedersaechsischer-integrationspreis.de/. Bewerber sollen das dort hinterlegte Bewerbungsformular ausfüllen und die weiteren Angaben beachten. Einsendeschluss ist der 20. Februar 2026.

