Inzidenz in der Region steigt weiter: Eine Stadt mit Wert über 500

Alle Städte und Landkreise der Region haben jetzt einen Inzidenzwert über 200. Mancherorts hat sich der Wert im Vergleich zur Vorwoche verdoppelt.

von Alexander Dontscheff


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Symbolbild Foto: Pixabay

Region. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt kontinuierlich an. Am heutigen Donnerstag meldet das Robert-Koch-Institut für unsere Region 853 bestätigt positiv Getestete und einen Todesfall. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 352,3 (gestern 331,0 / letzte Woche 200,6). Damit liegt der Wert noch knapp unter dem Landesschnitt von 362,6 (337,1 / 214,8) und deutlich unter dem Bundesschnitt von 427,7 (407,5 / 285,9).



Inzwischen haben alle Städte und Landkreise der Region die 200er Marke überschritten. In Salzgitter liegt die Inzidenz sogar erstmals über 500. 88 Neuinfektionen ergeben einen Wert von 502,6 (466,9), der sich im Vergleich zur Vorwoche (257,1) fast verdoppelt hat. In Wolfsburg bedeuten 108 Neuinfektionen einen nur minimalen Anstieg der Inzidenz auf 453,0 (450,6). Doch hier hat sich der Wert zum letzten Donnerstag (197,0) mehr als verdoppelt. Ganze 201 Neuinfektionen werden für die Stadt Braunschweig gemeldet. Die Inzidenz macht einen weiteren Sprung auf 395,1 (364,9 / 239,4). Auch im Landkreis Peine steigt der Wert weiter. 122 neue Fälle ergeben eine Inzidenz von 343,8 (310,7), die sich im Vergleich zur Vorwoche (175,2) fast verdoppelt hat.

Helmstedt gegen den Trend


Im Landkreis Gifhorn wurden 130 neue Fälle bestätigt. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 334,6 (310,3 / 200,9). Einen deutlichen Anstieg gibt es im Landkreis Wolfenbüttel. 73 Neuinfektionen bedeuten einen Wert von 305,8 (268,1 / 196,0). Zudem gibt es hier einen weiteren Corona-Toten zu beklagen. Etwas gegen den Trend bewegt sich der Landkreis Helmstedt. Bei 48 Neuinfektionen ist die Inzidenz auf 272,1 (295,0) zurückgegangen. Vor sieben Tagen lag der Wert bei 220,7. Auch im Landkreis Goslar liegt die 7-Tage-Inzidenz nun über 200. 83 neue Fälle ergeben einen Wert von 211,6 (181,2 / 118,8).


Die beiden anderen Faktoren des niedersächsischen Stufenwarnsystems bewegen sich derweil immer noch deutlich unter den Grenzwerten von Warnstufe 2. Der eigentliche Leitfaktor Hospitalisierungsinzidenz lag gestern bei 4,6 (Warnstufe 2 über 6) und die Intensivbettenbelegung mit Corona-Patienten lag bei 6,4 Prozent. Hier würden 10 Prozent Warnstufe 2 auslösen. Allerdings hat die Landesregierung bereits angekündigt, die Weihnachtsruhe zur Winterruhe auszudehnen und die Maßnahmen der Warnstufe 3 bis Anfang Februar zu verlängern.


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