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ISU der TU Braunschweig lädt zum Gespräch über Urban Africa



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ISU der TU Braunschweig lädt zum Gespräch über Urban Africa


Besprochen wird unter anderem der Masterplan für Dakar, Senegal Foto: COBE Berlin
Besprochen wird unter anderem der Masterplan für Dakar, Senegal Foto: COBE Berlin Foto: COBE Berlin

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Braunschweig. Das Institute for Sustainable Urbanism (ISU) der Technischen Universität Braunschweig lädt ein zu der Konferenz "ISU Talks #04: URBAN AFRICA" am Donnerstag, 17. November , von 14 bis 19 Uhr,  im Architekturpavillon in der Pockelsstr. 4.



Mit URBAN AFRICA widmet sich der diesjährige ISU Talks #04 den Potentialen und Herausforderungen von Urbanisierungsprozessen in Städten des Kontinents Afrika. URBAN AFRICA wird als ein Bekenntnis zu einer lebenswerten Stadt für alle verstanden. Was ist notwendig, um die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen wie etwa “Make cities and human settlements inclusive, safe, resilient and sustainable” im Spannungsfeld der Urbanisierung Afrikas zu erreichen? Und wie wird man dabei den kulturellen, klimatischen und religiösen Besonderheiten einzelner Länder gerecht?

Afrika ist der heute am wenigsten urbanisierte Kontinent – zugleich ist das urbane Wachstum im globalen Vergleich das schnellste. So gehen Prognosen davon aus, dass sich die Zahl der Menschen von heute 1,2 Milliarden bis zum Jahr 2050 in Subsahara-Afrika verdoppeln, bis Ende des Jahrhunderts sogar vervierfachen wird. Dabei ist der Prozess der Verstädterung Afrikas ein virulentes wie ungelöstes Problem. Zwar verschiebt sich das urbane Wachstum weg von den Megacities zu den mittelgroßen Städten. Doch egal wie groß die Stadt; was die Lebenswelt für den Großteil der Stadtbevölkerung heute auszeichnet ist Armut: So bedeutet für die meisten AfrikanerInnen das Leben im Slum die Norm.


Dass Afrikas Urbanisierungsrate noch unter 50 Prozent liegt, ist Anlass genug, sich mit den Hemmnissen, Herausforderungen, Chancen und Ansätzen für eine nachhaltige Stadtplanung in afrikanischen Städten auseinander zu setzen. Während „laissez faire“-Urbanisierung im afrikanischen Kontext viel diskutiert wird, liegt weniger Augenmerk auf den eigentlichen städtebaulichen Entwicklungen und Vorhaben. Hieran knüpft die Konferenz ISU Talks #04: Urban Africa an.

Der Eintritt ist frei.Um Anmeldung wird gebeten unter isu-talks@tu-braunschweig.de


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