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Italien im EM-Finale: Polizei bereitet sich auf "heiße Nacht" vor



Wolfsburg

Italien im EM-Finale: Polizei bereitet sich auf "heiße Nacht" vor

Ein Autokorso soll konsequent unterbunden werden. Dafür werden einige Straßen gesperrt.

Auch ein Public Viewing wird angeboten. Symbolbild
Auch ein Public Viewing wird angeboten. Symbolbild Foto: Anke Donner

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Wolfsburg. In Anbetracht des am Sonntag stattfindenden Endspiels der Fußball Europameisterschaft zwischen Italien und England bereitet sich die Polizei in Wolfsburg auf eine heiße Nacht der Tifosi vor. Dabei rechnen die Beamten auf eine steigende Zahl der italienischen Fußballanhänger, die vermutlich auch aus dem Wolfsburger Umland in die Stadt des ehemaligen Deutschen Fußballmeisters strömen werden, um mit ihren Landsleuten einen möglichen Titelgewinn ihrer Squadra Azzurra gebührend zu feiern. Das teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit.



Die Wolfsburger Polizei wird aus gegebenem Anlass einen Autokorso konsequent unterbinden. Hierfür werden der City Ring und die angrenzenden Nebenstraßen ab etwa 21 Uhr gesperrt. Anwohner können in der Zeit gegen Vorlage ihres Personalausweises jederzeit ihre Wohnungen erreichen. Nur im Falle eines Fußgängerkorsos nach dem Spiel könnte dies nur eingeschränkt möglich sein.

Abbrennen von Pyrotechnik wird konsequent verfolgt


Gesamteinsatzleiter Jens aus dem Bruch: "Wir lassen unsere italienischen Mitbürger im Falle eines Sieges feiern und gewähren ihnen auch einen Fußgängerkorso um den City Ring." Hierbei gerät die Freiheit des Feierns schnell an ihre Grenzen, wenn strafbare Handlungen stattfinden sollten. "Wir werden das Abbrennen von Pyrotechnik, wie Bengalos, Nebeltöpfe oder Polenböller konsequent verfolgen und die Täter mit polizeilichen Maßnahmen überziehen," so aus dem Bruch. Das Abbrennen dieser Gegenstände stelle eine enorme Gefahr für Leib und Leben aller Beteiligten dar und werde nicht toleriert.

Public Viewing am Hugo-Bork-Platz


Die Stadt Wolfsburg hat unter dem Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz zusätzlich ein Public Viewing eingerichtet, um dort noch einmal weiteren Tifosi die Möglichkeit einzuräumen, das Spiel ihrer Nationalmannschaft zu verfolgen.

Gesamteinsatzleiter Jens aus dem Bruch ist zuversichtlich, dass es am Sonntagabend ein friedliches Fußballfest werden wird. Die Polizei wird mit zahlreichen Einsatzkräften am Start sein, um Straftaten zu unterbinden, gegebenenfalls zu verfolgen und die Sicherheit für Feiernde und Einsatzkräfte zu gewährleisten.


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